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Richtig- und Klarstellungen

Das Bundesamt für Kultur (BAK) ist für Fragen zur Kulturpolitik des Bundes Anlaufstelle für Medien sowie Bürgerinnen und Bürger. Hier finden sich Richtig- und Klarstellungen. Alle Texte werden in der Regel nur in der Sprache des zugrundeliegenden Artikels oder der Anfrage publiziert.

Die Weltwoche", Ausgabe vom 12. Oktober 2017

In einem Artikel mit dem Titel «Pompöse Feiern, verschollene Kunst» wird erwähnt, dass 29 Millionen Franken pro Jahr für die Preisträgerinnen und Preisträger der Schweizer Kulturpreise ausgegeben werden.

Stellungnahme des BAK:

Für diese Preisgelder werden 2017 CHF 2 941 400. ausgegeben.

Der Artikel erwähnt, dass das BAK 12 500 Werke als an Museen ausgeliehen angegeben habe, während im Bericht einer Prüfung durch die Eidgenössische Finanzkontrolle lediglich 7000 genannt würden.

Stellungnahme des BAK:

Die 12 500 vom BAK angegebenen Werke umfassen alle zurzeit an Museen ausgeliehenen Werke aus den Kunstsammlungen des Bundes, d.h. sowohl aus der Bundeskunstsammlung als auch aus der Gottfried Keller-Stiftung. Hinzu kommen rund 4 700 Werke in rund 400 Gebäuden der Eidgenossenschaft im In- und Ausland. Die im Bericht der Eidgenössischen Finanzkontrolle aufgeführten 7000 Werke beziehen sich ausschliesslich auf die Werke der Bundeskunstsammlung, also nicht auf Werke aus der Gottfried-Keller-Stiftung.

Im Artikel wird erwähnt, dass die Direktorin des BAK ihre Ferien-Flugspesen dem Bund habe verrechnen können.

Stellungnahme des BAK:

Der Bund übernimmt keine Kosten für private Aufenthalte.

Subventionen für Memoriav, Cinémathèque, Focal und Filmpreise 

„Die Weltwoche", Ausgabe vom 28. September 2017

 In einem Artikel mit dem Titel „Schweizer Subventions-Karussell" wird die Förderung von Institutionen im Bereich des audiovisuellen Erbes und des Filmschaffens thematisiert. Der Artikel erwähnt, dass der Verein Memoriav, der durch das Bundesamt für Kultur finanziell unterstützt wird, mit Bundesmitteln die Cinémathèque in Lausanne subventioniere, obwohl diese ebenfalls vom Bund direkt unterstützt werde.

Stellungnahme des BAK:

Die Beiträge von Memoriav an die Cinémathèque (die ihrerseits vom Bund unterstützt wird) sind zweckgebunden und im Rahmen der Leistungsaufträge klar spezifiziert. Das BAK finanziert die Cinémathèque für den Betrieb und die Errichtung eines digitalen Archivs im Rahmen einer Leistungsvereinbarung 2016-2020. Die Beiträge von Memoriav an die Cinémathèque betreffen einzelne, getrennt ausgewiesene Restaurationsprojekte im Rahmen der Erhaltung des audiovisuellen Erbes der Schweiz. Diese Projekte sind nicht durch die Grundleistungsvereinbarung zwischen dem BAK und der Cinémathèque abgedeckt.

Diese Stellungnahme wurde dem Verfasser auf seine Anfrage hin bereits im Vorfeld der Publikation des Artikels zugestellt.

 Im selben Artikel wird erwähnt, dass das Bundesamt für Kultur nicht weniger als 115 Schweizer Filmpreise mit einem Gesamtbetrag von über 3 Mio. CHF vergebe.

Stellungnahme des BAK:

Dies ist unzutreffend. Es werden lediglich Gelder für 42 Nominationen in den zwölf Kategorien des Schweizer Filmpreises gesprochen. Die schliesslich 12 gestützt auf die Nominierungen vergebenen Filmpreise sind nicht finanziell dotiert. Zusätzlich werden jährlich ein mit 30 000 CHF dotierter Ehrenpreis sowie ein mit 5 000 CHF dotierter Spezialpreis vergeben. Der Gesamtbetrag für die Preise und die Nominierungen beläuft sich auf 450 000 CHF.

Ebenfalls erwähnt der Artikel, dass die Stiftung Weiterbildung Film und Audiovision (Focal) nebst dem Bundesamt für Kultur von weiteren Bundesstellen unterstützt werde.

Stellungnahme des BAK:

Die Stiftung Focal erhält nur Bundesmittel vom BAK.

 


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