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Medienmitteilungen 2007

18.12.2007   
Das Bundesamt für Kultur (BAK) und die Bundeskriminalpolizei (fedpol) haben in Zusammenarbeit mit eBay den Verkauf eines irakischen Kulturguts im Internet gestoppt. Es handelt sich um eine Keilschrifttafel, die mit grösster Wahrscheinlichkeit illegal aus dem Irak ausgeführt worden war. Das BAK hat gegen den in Zürich wohnhaften Verkäufer Strafanzeige eingereicht. Der Handel mit irakischen Kulturgütern, die nach 1990 ausgeführt worden sind, ist in der Schweiz verboten.

17.12.2007   
Im Namen der Eidgenossenschaft hat der Direktor des Bundesamtes für Kultur, Jean-Frédéric Jauslin, am Montag in Le Locle das Dossier « La Chaux-de-Fonds / Le Locle, Stadtlandschaft Uhrenindustrie» unterzeichnet. Dieses rund 500-seitige Dossier wird am nächsten Freitag in Paris bei der UNESCO zur Kandidatur für die Aufnahme der beiden Städte in die Liste des Welterbes eingereicht. Der Vertreter des Bundes wird von Behörden des Kantons Neuenburg, von Gemeinderäten der beiden Städte und von Vertretern der Uhren- und Immobilienbranche begleitet. Die UNESCO könnte 2009 über dieses Dossier befinden, das die Bedeutung der aussergewöhnlichen Stadtlandschaft dieser beiden von und für die Uhrenindustrie erbauten Städte beschreibt.

27.11.2007   
Die Prix Meret Oppenheim 2007 gehen an Véronique Bacchetta, Kurt W. Forster, Peter Roesch und Anselm Stalder.

22.11.2007   
Im Rahmen von „Sitemapping.ch“ fördert das Bundesamt für Kultur zweimal jährlich Projekte der Medienkunst (Mediaprojects) und ihre Vermittlung (Centre Virtuel). Auf Empfehlung der Sitemapping Expertenjury unterstützt das BAK von den insgesamt 71 Gesuchen 26 Projekte.

22.11.2007   
Der Internationale Museumsrat (ICOM) und das Bundesamt für Kultur haben in Basel die soeben erschienene rote Liste der gefährdeten Antiken Perus vorgestellt. Es handelt sich um die fünfte rote Liste des ICOM gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern. In diesem Zusammenhang hat der Direktor des Bundesamts für Kultur, Jean-Frédéric Jauslin, der peruanischen Botschafterin ein kürzlich durch die Schweizer Zollbehörden sichergestelltes Objekt übergeben. Dabei handelt es sich um ein Tongefäss der Chancay-Kultur aus dem 12. Jahrhundert.

20.11.2007   
Einladung zur Medienkonferenz "Nominierungen Schweizer Filmpreis 2008", Dienstag 27. November 2007, 11 Uhr im Medienzentrum Bundeshaus, Bern

15.11.2007   
Unter dem Leitgedanken einer sich fortsetzenden Sensibilisierung, Bildung und Ausbildung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Bereich Film, eröffnet das Bundesamt für Kultur (BAK) am 15. November 2007 drei Ausschreibungen im Hinblick auf den Abschluss von Leistungsvereinbarungen 2008-2011: Unterstützung von Ausbildungsinstitutionen sowie Unterstützung von Fachstellen und Projekten zur Promotion der Filmkultur in der Gesellschaft mit den Zielgruppen Kinder und Jugendliche. Im Rahmen dieser Ausschreibung stehen dem BAK insgesamt 4 Mio. zur Verfügung.

13.11.2007   
Einladung zur Medienkonferenz für die offizielle Präsentation der roten Liste gefährdeter Antiken Perus am Freitag, 23. November 2007 um 10.00 Uhr im Museum der Kulturen in Basel

02.11.2007   
Auf der diesjährigen internationalen Architekturbiennale São Paulo 2007, welche in ihrer siebten Ausgabe unter dem Thema „Architecture: The Public and the Private“ ausgerichtet wird, präsentiert sich erstmals die Schweiz mit einem offiziellen Beitrag zu zeitgenössischer Architektur und Städtebau. Im Auftrag des Bundesamtes für Kultur wird der Beitrag durch das S AM – Schweizerisches Architekturmuseum und seiner Direktorin Francesca Ferguson kuratiert und realisiert. Pavilhão Ciccillo Matarazzo (Biennale-Pavillon) Parque do Ibirapuera, São Paulo 11.11. - 16.12.2007 (Pressekonferenz: 10.11.2007)

23.10.2007   
Die Bekämpfung des Illettrismus rechtfertigt sich nicht nur aus dem individuellen Motiv, den Zugang zur Kultur sicherzustellen. Auch aus wirtschaftlichen Gründen ist es wichtig, den Illettrismus zu bekämpfen. Die sozialen Kosten des Illettrismus (Arbeitslosigkeit, Ertragsausfall bei den Steuereinnahmen) belaufen sich in der Schweiz auf 1 Milliarde Franken pro Jahr. Die nationale Tagung zum Thema Illettrismus zeigt künftige Strategien auf.

16.10.2007   
In der Schweiz beherrschen 22% der Bevölkerung die Grundlagen des Lesens und Schreibens nicht, obwohl sie die Schule besucht haben. Die sozialen Kosten des Illettrismus belaufen sich auf eine Milliarde Franken jährlich. 2002 wurde ein Netzwerk zur Bekämpfung des Illettrismus ins Leben gerufen. Seither wurden die Aktionen auf gesamtschweizerischer Ebene koordiniert und haben eine neue Dynamik bewirkt. Einmal jährlich findet eine gesamtschweizerische Fachtagung zur Standortbestimmung und zur Reflexion über weitere Schritte statt.

16.10.2007   
Am 16. Oktober 2007 verleiht das Bundesamt für Kultur auf Empfehlung der Eidgenössischen Designkommission die 5 Preise DESIGNER 2007. Der Preis DESIGNER wurde in diesem Jahr gegründet und zeichnet bekannte Designer aus, die auf nationaler und internationaler Ebene massgeblich zur Anerkennung des Schweizer Designs beitragen. Die 5 Preisträger erhalten ein Preisgeld von je 40'000 Franken.

11.10.2007   
Das Bundesamt für Kultur verleiht dieses Jahr zum ersten Mal den Preis DESIGNER. Der Preis DESIGNER zeichnet alljährlich Designerinnen und Designer oder ausgewiesene Designbüros aus, die auf nationaler und internationaler Ebene massgeblich zum Ruf des Schweizer Designs beitragen. Die 5 Preisträger erhalten eine Preissumme von je 40'000 Franken. Die Preisverleihung findet am 16. Oktober 2007 anlässlich der Vernissage der gemeinsamen Ausstellungen der Eidgenössischen Förderpreise für Design 2007 und der schönsten Schweizer Bücher des Jahres 2006 im mudac in Lausanne statt.

11.10.2007   
Die Schweiz und die Europäische Union unterzeichneten in Brüssel die Erneuerung des MEDIA-Abkommens. Dieses wird provisorisch angewandt und dem Parlament im Dezember dieses Jahres zur Verabschiedung vorgelegt. Das Abkommen ermöglicht den Schweizer Filmschaffenden, am neuen EU-Filmförderprogramm MEDIA 2007 (2007-2013) teilzunehmen. Dadurch werden die Marktchancen und die internationale Verbreitung des Schweizer Films verbessert.

09.10.2007   
«Stadtlandschaft Uhrenindustrie La Chaux-de-Fonds/Le Locle» ist die nächste Bewerbung, die für das UNESCO-Weltkulturerbe der Schweiz eingereicht werden soll. Mit der Unterstützung des Bundesamtes für Kultur organisieren die beiden Städte am Samstag, 3. November, den ersten Denkmaltag der Uhrenindustrie, um ihre städtebauliche Entwicklung und ihre vielfältigen Qualitäten im Bereich des Kulturerbes aufzuzeigen.

09.10.2007   
Die sich in Basel in Privatbesitz befindende römische Bronzehand war auf der Interpol-Datenbank gestohlener Kulturgüter verzeichnet. Dieses Objekt wurde am Dienstag den türkischen Behörden übergeben.

04.10.2007   
Am Samstag, 3. November 2007, findet in La Chaux-de-Fonds und in Le Locle der erste Denkmaltag der Uhrenindustriestatt, der vom Bundesamt für Kultur unterstützt wird. Dieser Tag wird im Zusammenhang mit der Kandidatur dieser beiden Städte für die Aufnahme ins UNESCO-Welterbe veranstaltet.

26.09.2007   
“Die Herbstzeitlosen” von Bettina Oberli wird die Schweiz beim Wettbewerb um die Oscars 2008 vertreten. Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat den Spielfilm auf Empfehlung seiner ExpertInnengruppe bei der ”Academy of Motion Picture Arts and Sciences” in Los Angeles in der Kategorie “Bester fremdsprachiger Film” angemeldet.

21.09.2007   
Der Bundesrat hat die Botschaft über die Erneuerung des MEDIA-Abkommens zwischen der Schweiz und der EU an das Parlament überwiesen. Das Abkommen ermöglicht die vollberechtigte Beteiligung der Schweizer Filmschaffenden am neuen EU-Filmförderprogramm MEDIA 2007 (2007-13). Dadurch werden Marktchancen und internationale Verbreitung des Schweizer Films verbessert. Das Abkommen soll in den nächsten Wochen unterzeichnet werden.

21.09.2007   
Der Bundesrat hat die Botschaft und den Entwurf eines Bundesgesetzes über die Museen und Sammlungen des Bundes an das Parlament überwiesen: Darin wird erstmals die Museumspolitik des Bundes festgelegt. Ziel ist es, die "MUSEE-SUISSE-Gruppe" zu verselbständigen und die Zusammenarbeit zwischen den Museen und Sammlungen des Bundes zu verstärken.

21.09.2007   
Der Bundesrat hat den Entwurf der Botschaft zur Ratifikation des UNESCO-Übereinkommens über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen gutgeheissen und an das Parlament überwiesen. Das von der Generalkonferenz der UNESCO im Oktober 2005 verabschiedete Übereinkommen schafft eine völkerrechtlich verbindliche Grundlage für das Recht aller Staaten auf eine eigenständige Kulturpolitik.

21.09.2007   
Der Bundesrat hat den Entwurf der Botschaft zur Ratifikation des UNESCO-Übereinkommens zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes gutgeheissen und dem Parlament überwiesen. Das von der UNESCO-Generalkonferenz im Oktober 2003 verabschiedete Übereinkommen verpflichtet die Vertragsstaaten, die notwendigen Massnahmen zum Schutz ihres immateriellen Kulturerbes zu treffen und die Zusammenarbeit auf regionaler und internationaler Ebene zu fördern.

12.09.2007   
Der Bundesrat will dem Verkehrshaus der Schweiz in den Jahren 2008–2011 insgesamt rund 5,32 Millionen Franken für den Erhalt seiner Sammlung ausrichten. Er hat eine entsprechende Finanzierungsbotschaft an das Parlament überwiesen.

07.09.2007   
Die diesjährige internationalen Architekturbiennale São Paulo steht in ihrer siebten Ausgabe unter dem Thema „Architecture. The Public and the Private“. Der offizielle Beitrag der Schweiz ist erstmals zeitgenössischer Architektur und zeitgenössischem Städtebau gewidmet. Er wird im Auftrag des Bundesamtes für Kultur durch das S AM – Schweizerisches Architekturmuseum in Basel und seine Direktorin Francesca Ferguson kuratiert und realisiert. Die Biennale wird am 11. November eröffnet und dauert bis zum 16. Dezember 2007.

17.08.2007   
Die Direktion des Bundesamtes für Kultur hat Anne Weibel zur neuen Leiterin der Stabsstelle Kommunikation ernannt. Sie tritt heute die Nachfolge von Eliane Baumann-Schmidt an.

04.08.2007   
Die Vereinbarung über den Zugang zu staatlichen Kulturinstitutionen zwischen der Schweiz und Italien und das Koproduktionsabkommen im Bereich Film sind in Kraft getreten. Die Vereinbarung über den Zugang zu den staatlichen Kulturinstitutionen ermöglicht Staatsangehörigen aus der Schweiz beim Eintritt in öffentliche Museen, Galerien, Ausgrabungsstätten oder Parkanlagen und Gärten sowie ähnliche Einrichtungen dieselben Vergünstigungen wie italienischen Bürgerinnen und Bürgern. Das Koproduktionsabkommen senkt die finanzielle Mindestbeteiligung des Minderheits-Koproduzenten von 30 auf 20% und intensiviert die Zusammenarbeit im Filmbereich zwischen der Schweiz und Italien. Die Vereinbarung sowie das Koproduktionsabkommen sind Ergebnisse eines Arbeitstreffens das zwischen Bundesrat Pascal Couchepin und dem Vizepräsidenten des italienischen Ministerrats, Kulturminister Francesco Rutelli im Oktober letzten Jahres in Rom stattgefunden hat.

03.08.2007   
Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat heute in Locarno über seine zukünftige Filmfestivalpolitik informiert und diejenigen Filmfestivals vorgestellt, die für die Jahre 2008-2010 mit einer Leistungsvereinbarung unterstützt werden sollen. Die neue Politik setzt auf Prioritäten (A-Festivals) und Nebenkategorien. Dem Internationalen Filmfestival Locarno, Visions du réel und den Solothurner Film-tagen werden rund 80% der Fördergelder zugesprochen. Ausserdem wurde die Bilanz der selektiven Filmförderung 2006 diskutiert. Das BAK hat im Weiteren die Erneuerung seines regionalen Förderungsprogramms für den Kanton Tes-sin angekündigt. Es präsentiert am 7. August in Locarno die zweite Journée du Cinéma Suisse.

30.07.2007   
Einladung zur Medienkonferenz von Bundesrat Pascal Couchepin in Locarno: Freitag, 3. August 2007 um 10.45 Uhr in der Kantonsbibliothek in Locarno (Palazzo Morettini).

26.07.2007   
Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat die Ausschreibung für den Schweizer Filmpreis 2008 eröffnet. Das neue Reglement sieht Änderungen in Bezug auf die Preiskategorien und –gelder vor. Neu sollen die beste Darstellerin und der beste Darsteller geehrt werden. Die Auszeichnungen werden 2008 erstmals als Anerkennungspreise verliehen.

11.07.2007   
Das Filmfestival Locarno und das Bundesamt für Kultur präsentieren am Dienstag 7. August die von SWISS FILMS organisierte zweite Ausgabe der Journée du Cinéma Suisse. Neben Filmvorführungen auf der Piazza Grande und in verschiedenen Sektionen des Festivals und neben der Lancierung der DVD «Le Cinéma suisse de demain, volume 2» machen thematische Veranstaltungen mit Schauspieler/innen, Animationskünstler/innen und Filmhistoriker/innen auf die lebendige, facettenreiche Schweizer Filmszene aufmerksam – ganz nach dem Motto «Lassen Sie sich vom Schweizer Film animieren». «Dieser Tag bietet Momentaufnahmen und Highlights einer starken Schweizer Filmszene, die es aktuell zu feiern gibt», erläutert Kathrin Rebsamen von der Promotionsagentur SWISS FILMS, die für Konzeption und Organisation des Tages verantwortlich ist.

04.07.2007   
Auf Antrag von Bundesrat Pascal Couchepin hat der Bundesrat den derzeit interimistischen Direktor der Schweizerischen Landesmuseen, Andreas Spillmann, zum Direktor ernannt. In dieser Funktion übernimmt Andreas Spillmann die Gesamtverantwortung für das Schweizerische Landesmuseum in Zürich und die ihm zugeordneten Museen. Er wird sich bei der Neuausrichtung der künftigen Museumspolitik des Bundes aktiv beteiligen.

04.07.2007   
Der Bundesrat hat am Mittwoch die Unterzeichnung des neuen MEDIA -Abkommens Schweiz-EU beschlossen. Für die vollberechtigte Teilnahme der Schweiz am neuen Filmförderungsprogramm „MEDIA 2007“ (2007-2013) muss das Abkommen von 2004 (Bilaterale II) erneuert werden. Dadurch können Marktchancen, Verbreitung und damit der internationale Erfolg des Schweizer Films verbessert werden.

28.06.2007   
Das Welterbekomitee der UNESCO, das gegenwärtig in Neuseeland tagt, hat beschlossen, das Weinbaugebiet Lavaux in die Liste des Welterbes aufzunehmen. Dieser Erfolg ist der fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen dem Bundesamt für Kultur (BAK), dem Kanton Waadt und der Association pour l’inscription de Lavaux au patrimoine mondial de l’UNESCO (AILU) zu verdanken.

20.06.2007   
Das Vorprojekt zum Erweiterungsbau des Schweizerischen Landesmuseums Zürich ist am 30. Mai 2007 von der zuständigen Baukommission genehmigt worden. Zudem einigten sich Bund und Standort Zürich auf eine gemeinsame Finanzierung der Museumserweiterung.

14.06.2007   
Im März 2007 wurde festgestellt, dass sich eine im Jahre 1991 auf der Insel Kreta gestohlene Marmorskulptur in Basel befindet. Diese Skulptur wurde am Mittwoch aus der Schweiz nach Griechenland zurückgeführt. Der Torso aus Gortyna war auf der Interpol-Datenbank gestohlener Kulturgüter verzeichnet.

11.06.2007   
Unter dem Vorsitz von Herrn Hans Rudolf Reust, Bern, hat die Eidgenössische Kunstkommission die Arbeitsproben der BewerberInnen um einen Preis im Rahmen des Eidgenössischen Wettbewerbs für Kunst juriert und dem Eidgenössischen Departement des Innern beantragt, 32 TeilnehmerInnen (2 Gemeinschaftsarbeiten) mit Preisen von insgesamt 720'000 Franken auszuzeichnen.

11.06.2007   
Die Bühnenbildnerin Muriel Gerstner vertritt die Schweiz offiziell an der 11. Internationalen Quadriennale für Bühnenbild und Theaterarchitektur in Prag. Die Prager Quadriennale ist die wichtigste internationale Ausstellung zum zeitgenössischen Bühnenschaffen wie zur aktuellen Theaterarchitektur. Sie wird am 14. Juni eröffnet und dauert bis zum 28. Juni 2007. – Muriel Gerstner wurde 2006 von Theater heute als Bühnenbildnerin des Jahres ausgezeichnet und erhielt jüngst gemeinsam mit dem Regisseur Sebastian Nübling und dem Musiker Lars Wittershagen den mit 10'000 Euro dotierten 3sat-Theaterpreis.

08.06.2007   
Der Bundesrat hat die Botschaften und Entwürfe zu einem Kulturförderungsgesetz und zum revidierten Gesetz über die Stiftung Pro Helvetia verabschiedet und ans Parlament überwiesen. Eine vierjährlich auszuarbeitende Kulturbotschaft soll künftig die Schwerpunkte der Kulturförderung des Bundesamtes für Kultur, der Stiftung Pro Helvetia und des zu gründenden Schweizerischen Nationalmuseums festlegen. Sie wird es dem Bund erlauben, seine Kulturförderungspolitik umzusetzen. Der Entwurf zum revidierten Pro-Helvetia-Gesetz hat zum Ziel, die Organisation der Stiftung zu modernisieren, wobei die Entscheidungsautonomie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben gewährleistet bleibt.

29.05.2007   
Auf Vorschlag der Eidgenössischen Kunstkommission vertreten die Künstlerin Christine Streuli und die Künstler Urs Fischer, Yves Netzhammer und Ugo Rondinone die Schweiz offiziell an der 52. Internationalen Kunstbiennale in Venedig. Die Biennale wird am 10. Juni eröffnet und dauert bis zum 21. November 2007.

14.05.2007   
ICOMOS International (International Council on Monuments and Sites), die beratende Organisation der UNESCO für das Welterbe, äussert sich positiv zur Kandidatur von Lavaux für die Liste des Welterbes.

11.05.2007   
Die erfolgsabhängige Filmförderung des Bundesamtes für Kultur (BAK), welche das schweizerische Filmschaffen sektorenübergreifend über den Erfolg an der Kinokasse unterstützt, konnte in diesem Frühjahr rund 5.3 Millionen Franken Fördergelder an Filmschaffende, Verleiher und Vorführunternehmen gutschreiben. Schweizer Filme erzielten im Vorjahr einen historischen Zuschauerrekord von 1.6 Millionen Eintritten (Marktanteil 9.6%, Vorjahr 6%).

07.05.2007   
Das Museum für Gestaltung Zürich zeigt vom 13. Mai bis zum 3. Juni 2007 die vom Bundesamt für Kultur organisierte Ausstellung 'Die schönsten Schweizer Bücher 2006'. Die Eröffnung der Ausstellung und die Verleihung des Jan-Tschichold Preises finden am 12. Mai 2007 um 16 Uhr im Museum für Gestaltung in Zürich statt.

27.04.2007   
Das Bundesamt für Kultur verleiht am Donnerstag, 3. Mai 2007 um 19 Uhr im Auditorium Arditi-Wilsdorf (1, Avenue du Mail, 1205 Genève) die Prix Meret Oppenheim 2006. Diese sind mit insgesamt 210'000 Franken dotiert. Mit den Preisen werden hervorragende Schweizer KünstlerInnen, ArchitektInnen und VermittlerInnen ausgezeichnet.

25.04.2007   
Anlässlich einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Filmfestivals Visions du Réel hat das Bundesamt für Kultur (BAK) in Nyon erste Informationen zum Stand der aktuellen Vertragsausschreibung für Filmfestivals bekannt gegeben. Unter anderem wurde die designierte ExpertInnenkommission vorgestellt. Die Vertreterinnen und Vertreter von mehr als 20 unterschiedlichen Filmfestivals versammelten sich zur Diskussion.

17.04.2007   
Was ist ein Filmfestival heute? Welche Forderungen stellt der Bund an die Filmfestivals, und wie setzt er diese Forderungen in seiner Politik um? Welche Erwartungen haben die Festivals gegenüber dem Bund, mit welchen Herausforderungen sehen sie sich konfrontiert? Zur Eröffnung der Ausschreibung im Hinblick auf die Leistungsvereinbarungen mit den Filmfestivals führt das Bundesamt für Kultur am 25. April 2007 um 13.00 Uhr eine Diskussionsrunde zu diesen Grundsatzfragen durch. Vertreter der Schweizer Filmbranche, der Sponsoren, der Medien sowie der Leiter der Sektion Film im Bundesamt für Kultur, Nicolas Bideau, nehmen daran teil.

04.04.2007   
Der Bundesrat hat auf Vorschlag des Eidgenössischen Departements des Innern das Vernehmlassungsverfahren zum Entwurf für ein Bundesgesetz über die Museen und Sammlungen des Bundes eröffnet. Das Gesetz soll einerseits sämtliche Museen und Sammlungen des Bundes auf gemeinsame Ziele verpflichten und ihnen einen einheitlichen Grundauftrag erteilen. Andererseits wird mit dem Gesetz die Rechtsgrundlage für ein Schweizerisches Nationalmuseum geschaffen. Die Vernehmlassung dauert bis zum 9. Juli 2007.

29.03.2007   
Im Rahmen der Medienkunstförderung Sitemapping unterstützt das Bundesamt für Kultur das Programm Swiss Artists-in-Labs am Institute Cultural Studies der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich und setzt damit einen neuen Akzent in der schweizerischen Forschungslandschaft. Das Programm versteht sich als Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft. Anfang März 2007 haben vier Künstlerinnen und Künstler mit ihren Projekten in verschiedenen Forschungslabors begonnen.

27.03.2007   
206 Designerinnen und Designer hatten sich für den Eidgenössischen Wettbewerb für Design 2007 beworben. 25 Werke / Projekte von 31 Designerinnen und Designer prämierte die Eidgenössische Designkommission unter dem Vorsitz von Lorette Coen in der Schlussrunde des Wettbewerbs. Die Preisträgerinnen und Preisträger können nun zwischen einem Geldpreis - 20'000 Franken -, einem Praktikum oder Atelieraufenthalt im Ausland wählen.

16.03.2007   
Der Bundesrat hat heute das Verhandlungsmandat zur Erneuerung des MEDIA-Abkommens (Bilaterale II) verabschiedet. Damit soll die Schweizer Teilnahme am neuen europäischen Programm MEDIA 2007 ermöglicht werden. Die Schweizer Filmschaffenden sollen Zugang zu den Fördermassnahmen dieses Nachfolgeprogramms erhalten. Die Federführung liegt beim Bundesamt für Kultur. Die EU verfügt seit Mitte Februar über ein entsprechendes Verhandlungsmandat. Die Verhandlungen mit Brüssel können in Kürze beginnen, deren Abschluss wird für Sommer 2007 erwartet.

28.02.2007   
Der Bundesrat hat zuhanden der Eidgenössischen Räte die Botschaft über die Finanzierung der Tätigkeit der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia in den Jahren 2008-2011 verabschiedet. Er beantragt, der Stiftung insgesamt 135 Millionen Franken für die Erfüllung ihres Auftrags zur Unterstützung des schweizerischen Kulturschaffens (visuelle Kunst, Musik, Literatur und Gesellschaft, Theater, Tanz und interdisziplinäre Projekte) und zur Förderung der Verbreitung und des Austauschs von Kultur in der Schweiz und im Ausland zu bewilligen. Der Bundesrat unterstreicht damit die Bedeutung eines nachhaltigen Engagements des Bundes für die Kultur. Die Eidgenössischen Räte werden in der Herbst- oder Wintersession 2007 über den Antrag des Bundesrats beraten.

28.02.2007   
Der Schweizer Arbeitsmarkt befindet sich in einem tief greifenden Wandel. Unbefristete, vollzeitliche Anstellungen werden zunehmend ersetzt durch atypische Beschäftigungsverhältnisse. Dazu gehören die Teilzeiterwerbstätigkeit, die befristete Anstellung, die Mehrfachbeschäftigung sowie die selbständige Erwerbstätigkeit. Besonders verbreitet sind atypische Beschäftigungsverhältnisse im Kultursektor. Der Bundesrat hat einen Bericht zur Kenntnis genommen, der die soziale Sicherheit der Kulturschaffenden analysiert und Lösungen zur Verbesserung ihrer beruflichen Vorsorge vorschlägt. Ergänzend fordert der Bericht die Kulturschaffenden und ihre Verbände zu mehr Eigeninitiative und Eigenverantwortung auf.

26.02.2007   
Höchste Auszeichnung für die Schweiz / Goldene Letter für Schweizer Buchgestaltung Gleich zwei Schweizer Beiträge erhalten am internationalen Gestaltungswettbewerb „Schönste Bücher aus aller Welt" in Leipzig eine Auszeichnung. Dem Buch "Reiser + Umemoto, Atlas of Novel Tectonics" wurde dabei die höchste aller Auszeichnungen, die Goldene Letter, zuerkannt. Darüber hinaus erhielt "Wo-Wo-Wonige!" eine der beiden Silbermedaillen.

14.02.2007   
33 Bücher des Buchjahrganges 2006 sind als «Die schönsten Schweizer Bücher» ausgezeichnet worden. Gleichzeitig ehrt die Jury das Gestalterteam Tania Prill & Alberto Vieceli aus Zürich mit dem mit 15'000 Franken dotierten Jan-Tschichold-Preis und verleiht dem vom gleichnamigen Büro bemerkenswert gestalteten Buch «Hot Love. Swiss Punk & Wave 1976-1980» die Auszeichnung «Buch der Jury».

09.02.2007   
Vier neue Bände der Reihe der ISOS-Publikationen (Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz) sind dem Kanton Tessin gewidmet. Am 13. Februar 2007 werden sie im Kantonsratssaal des Palazzo delle Orsoline in Bellinzona zum ersten Mal den Medien vorgestellt. Diese Präsentation erfolgt im Rahmen einer Medienkonferenz mit Marco Borradori, Staatsrat und Leiter des Departements für Raumordnung des Kantons Tessin, Giulio Foletti vom Kantonalen Amt für Kulturgüter, Sibylle Heusser, Beauftragte für das ISOS, und Jean-Frédéric Jauslin, Direktor des Bundesamtes für Kultur.

02.02.2007   
Auf Einladung der Bundesamtes für Kultur haben sich vom 31. Januar bis 2. Februar 2007 im Schloss Prangins die Vertreter der Mitgliedsländer des Réseau International sur la Politique Culturelle (RIPC) versammelt. Die Gespräche thematisierten den Stand der Arbeiten zur Ratifikation der UNESCO-Konvention über die kulturelle Vielfalt in den 148 Ländern die sie unterzeichnet haben sowie die neuen kulturpolitischen Herausforderungen auf internationaler Ebene.

31.01.2007   
Der Bundesrat hat die Verordnung über die Gebühren der Schweizerischen Nationalbibliothek der Allgemeinen Gebührenverordnung des Bundes angepasst. Es handelt sich in erster Linie um formale Totalrevisionen, die nicht mit Gebührenerhöhungen verbunden sind. Die revidierte Verordnung tritt am 1. März 2007 in Kraft.

26.01.2007   
Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat in Solothurn seine filmpolitischen Schwerpunkte für das Jahr 2007 vorgestellt. Neben dem Ziel der Konsolidierung werden mehrere spezifische Akzente gesetzt. Ein Fonds für die Exportförderung soll helfen, die Präsenz von Schweizer Filmen in ausländischen Kinos zu steigern. Schweizer Arthouse-Kinos werden mit jährlich CHF 250 000 unterstützt. Die Schweizer Filmfestivals und das BAK erarbeiten neue Leistungsvereinbarungen. Das BAK will sich zudem dafür einsetzen, dass die Filmbranche vermehrt Zugang zu Geldern aus der Privatwirtschaft erhält und befasst sich mit dem Umgang der Jugend mit dem Medium Film.


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