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Medienmitteilungen 2009

21.12.2009   
Das Bundesamt für Kultur hat auf Empfehlung der Eidgenössischen Kunstkommission die Prix Meret Oppenheim 2009 vergeben. Die Auszeichnungen gehen an die Künstlerin und Kuratorin Ursula Biemann, an die Künstlerinnen Ingrid Wildi, Muda Mathis und Sus Zwick, an den Künstler Christian Marclay sowie an den Architekten Roger Diener. Jeder Preis ist mit 35'000 Franken dotiert.

17.12.2009   
Die Bilanz 2009, basierend auf den provisorischen Schätzungen der Zahlen von ProCinema und dem Bundesamt für Statistik, fällt besser aus als jene von 2008, dies insbesondere dank dem Erfolg des Films von Christoph Schaub «Giulias Verschwinden» mit Bruno Ganz. Besonders von Veränderungen betroffen waren dieses Jahr die Kinosäle. Schritt für Schritt wurde hier auf digitale Projektionstechnologien umgerüstet. Zusammen mit dem Erfolg von 3D kündigt die zunehmende Digitalisierung einen Wandel der Schweizer Kinosäle an, welcher sich auch auf die hiesige Kinokultur auswirken wird. Die Vorzeichen für 2010 sind gut, hat doch das Parlament einer Budgeterhöhung für den Film von 1,7 Millionen zugestimmt.

04.12.2009   
Die eidgenössische Volksinitiative "jugend + musik" will die musikalische Bildung im schulischen und ausserschulischen Bereich stärken. Der Bundesrat anerkennt die gesellschaftliche Bedeutung der musikalischen Bildung. Er lehnt die Volksinitiative jedoch ab, da sie die kantonale Bildungshoheit in Frage stellt und mit hängigen Regulierungsvorhaben kollidiert.

04.12.2009   
Der Bundesrat hat die Inkraftsetzung des Bundesgesetzes über die Museen und Sammlungen des Bundes (MSG) auf den 1. Januar 2010 beschlossen. Mit dem MSG wird das Schweizerische Nationalmuseum zu einer öffentlich-rechtlichen Anstalt, bestehend aus dem Landesmuseum Zürich, dem Schloss Prangins, dem Forum der Schweizer Geschichte Schwyz und dem Sammlungszentrum Affoltern am Albis. Das MSG vereinigt die verschiedenen Institutionen des Bundes unter gemeinsamen Zielen.

04.12.2009   
Der Bundesrat hat das Sprachengesetz in Kraft gesetzt und dem Eidgenössischen Departement des Innern den Auftrag erteilt, die Sprachenverordnung bis Ende Juni 2010 vorzubereiten. Damit erfüllt der Bundesrat den sprachpolitischen Verfassungsauftrag. Das Sprachengesetz fördert die individuelle sowie die institutionelle Mehrsprachigkeit der Schweiz und stärkt den Zusammenhalt des Landes.

04.12.2009   
Der Bundesrat hat das Abkommen über die Teilnahme der Schweiz am EU-Filmförderungsprogramm MEDIA ratifiziert. Die Beteiligung an MEDIA ist für die Entwicklung der schweizerischen Filmindustrie von zentraler Bedeutung.

04.12.2009   
Der Bundesrat hat den vierten Bericht der Schweiz über die Umsetzung der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen (Charta) gutgeheissen. Der Bericht gibt einen Überblick über die Sprachenpolitik in der Schweiz und thematisiert insbesondere die Förderung des Rätoromanischen und des Italienischen. Weiter nimmt er Stellung zu den sprachpolitischen Empfehlungen des Minister- und Expertenkomitees des Europarates.

24.11.2009   
Der Schweizer Filmpreis «Quartz 2010» wird am 6. März 2010 im Rahmen einer festlichen Gala im KKL Luzern verliehen. Neben dem Filmpreis in acht Kategorien wird der «Spezialpreis der Jury» übergeben. Bis dahin stehen verschiedene Etappen an. Die Grundsteine für die Zusammenarbeit zwischen SWISS FILMS, SRG SSR idée suisse und dem Bundesamt für Kultur wurden bereits gelegt. Jetzt ist die Nominationskommission ernannt worden, welche im Rahmen der Solothurner Filmtage die Nominationen aus rund 100 Schweizer Filmen vornehmen wird.

20.11.2009   
Der Katalog des Schweizer Beitrags zur Architektur-Biennale von Venedig 2008 Explorations in architecture wurde mit dem Preis des Architekturbuchs des Deutschen Museums für Architektur ausgezeichnet. Die von Reto Geiser herausgegebene Publikation stellt die neueren Arbeiten von vier Forschungslabors für Architektur der Eidgenössischen Technischen Hochschulen von Lausanne und Zürich vor.

30.10.2009   
Das Bundesamt für Kultur verleiht die «Eidgenössischen Preise für Kunsträume 2009». Ausgezeichnet werden 15 Ausstellungsräume für Kunst oder Architektur, die durch einen innovativen Charakter und ein differenziertes Konzept überzeugen.

27.10.2009   
Die Schweiz ist gestern Abend mit einer deutlichen Stimmenzahl in das UNESCO-Welterbekomitee gewählt worden. Die Wahl erfolgte an der alle zwei Jahre stattfindenden Generalversammlung der 186 Vertragsstaaten der Welterbekonvention in Paris. Von den insgesamt 21 Sitzen im Komitee mussten 12 neu besetzt werden, 29 Vertragsstaaten hatten dafür kandidiert.

23.10.2009   
In der Schweiz beherrschen 16 Prozent der Erwachsenen die Grundfertigkeiten des Lesens und Schreibens nicht in ausreichendem Mass. Illettrismus ist ein gesellschaftliches Phänomen, das vielfältige Ursachen kennt und auf verschiedenen Ebenen angegangen werden muss. Jedes Jahr organisieren das Bundesamt für Kultur (BAK) und die Pädagogische Hochschule FHNW eine Fachtagung zum Thema Illettrismus. Die nächste findet am 30. Oktober statt.

20.10.2009   
Heute hat das Bundesamt für Kultur BAK mit dem Online-Marktplatz eBay ein Memorandum of Understanding zur Förderung des verantwortungsvollen Umgangs mit archäologischem Kulturgut unterzeichnet. Mit dieser Vereinbarung wurde an das 2008 erfolgreich durchgeführte dreimonatige Pilotprojekt angeknüpft, in welchem eBay das Angebot von archäologischen Kulturgütern auf ihrem Online-Marktplatz beschränkte.

19.10.2009   
Ab 1. Januar 2010 wird Anita Wasser Ihre Tätigkeit als Kurzfilmintendantin aufnehmen. In dieser Funktion wird sie für die Beurteilung von Fördergesuchen für Kurzfilme verantwortlich sein und Empfehlungen zur Vergabe der Förderbeiträge des Bundesamts für Kultur aussprechen.

19.10.2009   
Am 20. Oktober 2009 findet die Preisverleihung und Vernissage der Eidgenössischen Preise für Design sowie die Ausstellung der schönsten Schweizer Bücher und die Ehrung durch die Grands Prix Design statt. Auch in diesem Jahr legt das Bundesamt für Kultur, in Zusammenarbeit mit dem mudac, alle drei Ereignisse in einem Anlass zusammen.

09.10.2009   
Der vom Bundesamt für Kultur nominierte Vertreter der Schweiz Nicolas Fraissinet hat an den Jeux de la Francophonie in Beirut eine Goldmedaille gewonnen. Rund 3000 Künstler und Athleten aus über 40 Ländern haben an diesem Ereignis teilgenommen.

05.10.2009   
In der Schweiz beherrschen 16 Prozent der Erwachsenen die Grundfertigkeiten des Lesens und Schreibens nicht in ausreichendem Mass. Illettrismus ist ein gesellschaftliches Phänomen, das vielfältige Ursachen kennt und auf verschiedenen Ebenen angegangen werden muss. Jedes Jahr organisieren das Bundesamt für Kultur (BAK) und die Pädagogische Hochschule FHNW eine Fachtagung zum Thema Illettrismus. Die nächste findet am 30. Oktober 2009 statt.

30.09.2009   
An der heutigen Bundesratssitzung wurde gleichzeitig ein Teilinkrafttreten des Bundesgesetzes über die Museen und Sammlungen des Bundes (Museums- und Sammlungsgesetz; MSG) sowie die Einsetzung des Museumsrates und die Wahl der Mitglieder per 19. Oktober 2009 beschlossen. Der Bundesrat wünscht, dass der Museumsrat bald durch Repräsentanten der italienischen Schweiz erweitert wird.

28.09.2009   
Bern, 28.09.09 - INTERPOL hat ihre Datenbank über weltweit gestohlene Kunstwerke für die interessierte Öffentlichkeit online zugänglich gemacht. Das Online-Projekt wurde substantiell vom Bundesamt für Kultur BAK finanziell unterstützt. Einfach zugängliche Informationen über die (illegale) Herkunft von Kulturgütern unterstützten den Kampf gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern und fördern den legalen Handel.

19.09.2009   
Bern, 19.09.2009 – «Home» von Ursula Meier wird die Schweiz beim Wettebewerb um die Oscars 2010 vertreten. Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat heute zum Abschluss der Schweizer Filmwoche in Delémont auf Empfehlung der eigens dafür eingesetzten Expertengruppe den Spielfilm bei der «Academy of Motion Picture Arts and Sciences» in der Kategorie «Bester fremdsprachiger Film» angemeldet. Die Auswahl von «Home» ist mit einer Unterstützung von insgesamt CHF 60'000 verbunden, die das BAK (CHF 50'000) sowie der Kanton Jura und die Stadt Delémont (CHF 10'000) für eine aktive Promotion des Films an der Endauswahl in Los Angeles bereitstellen.

14.09.2009   
Mit den Grands Prix Design der Schweizerischen Eidgenossenschaft zeichnet das Bundesamt für Kultur (BAK) jedes Jahr Persönlichkeiten oder Firmen aus, die auf nationaler und internationaler Ebene massgeblich einen Beitrag für das Schweizer Design leisten. Dieses Jahr gehen die Preise an Robert Frank, Christoph Hefti, Ursula Rodel und an das Unternehmen Thut Möbel.

19.08.2009   
Der Bundesrat hat den Bericht «Schweizerschulen im Ausland. Rückblick und Ausblick.» gutgeheissen. Damit erfüllt der Bundesrat eine Motion der Finanzkommission des Ständerates.

11.08.2009   
Erstmals wird dieses Jahr der Film, der die Schweiz an den Oscars vertreten soll, anlässlich einer Spezialwoche bestimmt, in deren Verlauf das Publikum die insgesamt neun Kandidaten-Filme sehen oder wiedersehen kann. Vom 15. bis 19. September werden sie in den Kinos von Delémont laufen und auch anderswo im Jura zahlreichen Schulklassen gezeigt. Die Bewertung übernimmt eine vom Bundesamt für Kultur eingesetzte Jury aus unabhängigen Experten; auch das Publikum erhält eine beratende Stimme. Der Film, der unser Land im Jahr 2010 in Kalifornien repräsentiert, reist direkt von Delémont nach Hollywood.

07.08.2009   
Bern 7.8.2009 (BAK) – Das Bundesamt für Kultur stellt sich den digitalen Herausforderungen der Zukunft und lanciert einen multimedialen Filmmusikwettbewerb, «The Score». Mit der künftigen Unterstützung von Fernsehserien erweitert das BAK seine Förderungspolitik. Es sichert die Zukunft des Schweizer Filmpreises und die Rolle der Schweizer Filmakademie.

17.07.2009   
Der Direktor des Bundesamtes für Kultur, Jean-Frédéric Jauslin, hat Franziska Burkhardt zur Leiterin der Sektion Kultur und Gesellschaft ernannt. Die Sektion ist zuständig für die Sprachenpolitik, die Unterstützung kultureller Organisationen, die Förderung kultureller Minderheiten und die Buch- und Leseförderung. Franziska Burkhardt übernimmt die Nachfolge von Marimée Montalbetti, die diese Funktion seit 2001 inne hatte. Sie tritt die Stelle am 15. November 2009 an.

16.07.2009   
Wie können bei Gebäudesanierungen energetische Massnahmen und der Schutz der historischen Bausubstanz in Einklang gebracht werden?

13.07.2009   
Im Rahmen von «sitemapping.ch» fördert das Bundesamt für Kultur BAK Medienkunstprojekte (Mediaproject) wie auch deren Vermittlung (Centre Virtuel). Auf Empfehlung der Sitemapping-Expertenjury unterstützt das BAK 2009 insgesamt 18 Projekte. Eingereicht wurden 54 Gesuche.

09.07.2009   
Die Kathedrale St-Pierre in Genf, das alte Gotthard-Hospiz und das Schloss La Sarraz sind in die Liste des europäischen Kulturerbes aufgenommen worden. Das Label, das aufgrund einer Initiative von 18 Staaten geschaffen wurde, zeichnet die Bedeutung eines Denkmals für die Geschichte und Kultur Europas aus. Die Liste soll in den nächsten Jahren in der EU institutionell verankert werden.

06.07.2009   
Die Schweiz hat die Initiative ergriffen für eine serielle, zwischenstaatliche Kandidatur der prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen. Die Kandidatur ist auf der vom Bundesrat 2004 genehmigten Liste indicative verzeichnet und betrifft Pfahlbaustätten in sechs verschiedenen Alpenländern: in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien, Slowenien und Österreich. Das Dossier soll dem Welterbekomitee der Unesco bis Januar 2010 offiziell überreicht und voraussichtlich an der Sitzung im Sommer 2011 behandelt werden.

29.06.2009   
Anlässlich des Eintrags von La Chaux-de-Fonds und Le Locle als Stadtlandschaft Uhrenindustrie in die Welterbeliste der Unesco fand in den beiden Städten ein grosses Volksfest statt. Mit dem Entscheid des Welterbekomitees werden die beiden Städte als ausserordentliches Beispiel des uhrenindustriellen Städtebaus anerkannt. Der städtebauliche Wert dieser beiden durch und für die Uhrmacher gebauten Städte sei lange Zeit verkannt worden und komme erst jetzt richtig zur Geltung, freuen sich die Verantwortlichen des Kandidaturdossiers, die Behörden der beiden Städte und des Kantons und das Bundesamt für Kultur. Die Schweiz freut sich ihrerseits, dass die Unesco bereits die zehnte Sehenswürdigkeit des Landes in die Liste des Welterbes aufgenommen hat.

27.06.2009   
Das Welterbekomitee hat an seiner 33. Sitzung in Sevilla neben der Kandidatur La Chaux-de-Fonds/Le Locle, Stadtlandschaft Uhrenindustrie auch über die Einschreibung des Werkes von Le Corbusier beraten. Der Entscheid über das Dossier wurde auf 2010 verschoben.

27.06.2009   
Das Welterbekomitee der Unesco hat sich an seiner Sitzung in Sevilla deutlich für die Aufnahme der «Stadtlandschaft Uhrenindustrie La Chaux-de-Fonds / Le Locle» in die Welterbeliste ausgesprochen und dabei die Qualität des schweizerischen Kandidaturdossiers besonders hervorgehoben. Das Komitee ist damit der Empfehlung von ICOMOS (International Council on Monuments and Sites) gefolgt. Mit dieser Aufnahme besitzt die Schweiz nun zehn als Welterbe anerkannte Stätten. Mit der Ernennung zum Welterbe werden die ausdauernden Bemühungen des Kandidaturkomitees und der Städte La Chaux-de-Fonds und Le Locle sowie des Kantons Neuenburg in Zusammenarbeit mit dem Bund belohnt.

26.06.2009   
Vom 26. bis 30. Juni 2009 findet in Prag eine internationale Konferenz zu den während der Shoah geraubten Vermögenswerten statt. 49 Staaten, darunter auch die Schweiz, nehmen an der Konferenz teil.

25.06.2009   
Die erfolgsabhängige Filmförderung des Bundesamtes für Kultur (BAK), welche das schweizerische Filmschaffen sektorenübergreifend über den Erfolg an der Kinokasse unterstützt, konnte in diesem Frühjahr rund 5.1 Mio. Franken Fördergelder an Filmschaffende, Verleiher und Vorführunternehmen gutschreiben. Schweizer Filme erzielten im Vorjahr mit 580'000 Zuschauern zwar insgesamt weniger Eintritte als im Vorjahr (rund 810'000). Dafür war der Erfolg auf eine grössere Anzahl Filme verteilt und nicht nur auf die Städte konzentriert. 2008 war insbesondere in der Westschweiz und für den Dokumentarfilm ein erfreuliches Kinojahr.

23.06.2009   
Konzerte besuchen, Denkmäler besichtigen und ins Kino gehen sind die häufigsten kulturellen Aktivitäten in der Schweiz. Sie werden von rund zwei Dritteln der Bevölkerung ausgeübt. Tendenziell nutzen die jungen Leute das kulturelle Angebot am meisten, insbesondere im Bereich Kino oder Konzerte. Faktoren wie das Ausbildungsniveau oder das Haushaltseinkommen spielen beim Zugang zur Kultur eine wichtige Rolle. Häufig werden auch kulturelle Aktivitäten selber von engagierten Amateuren ausgeübt, insbesondere im Bereich der Musik. Dies geht aus den neusten vom Bundesamt für Statistik (BFS) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Kultur (BAK) veröffentlichten Ergebnissen hervor.

17.06.2009   
Der Bundesrat hat für den Betrieb des schweizerischen Filmarchivs in Lausanne die Einstellung eines Kredits von 7.6 Millionen Franken für die Dauer der dreijährigen Bauphase des neuen Filmarchivs genehmigt. Daneben hat der Bundesrat das Eidgenössische Departement des Innern EDI beauftragt, bis 2011 einen Bericht zur Strategie des Bundes bei der Archivierung von audiovisuellem Kulturgut vorzulegen.

12.06.2009   
Am 12. Juni fand im Alten Tanklager in Romanshorn die Buchvernissage zum Erscheinen des Inventars der schützenswerten Ortsbilder im Kanton Thurgau statt. Die drei neuen Bände der ISOS-Reihe (Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz) wurden den Medien, Fachkreisen und den Thurgauer Gemeinden vorgestellt. Beim feierlichen Anlass sprachen Dr. Jean-Frédéric Jauslin, Direktor des Bundesamtes für Kultur (BAK), und Regierungsrat Jakob Stark, Chef des Departements für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau. Zuvor hatten die Interessierten die Möglichkeit, sich die ISOS-Aufnahme- und Bewertungskriterien in den umliegenden Dörfern und Weilern vor Augen zu führen. Geleitet wurde die Ortsrundfahrt von der Kantonalen Denkmalpflegerin Beatrice Sendner und der ISOS-Leiterin Sibylle Heusser.

08.06.2009   
Die Eidgenössische Kunstkommission hat die Gewinnerinnen und Gewinner des Eidgenössischen Wettbewerbs für Kunst 2009 bekannt gegeben. Prämiert werden 30 Arbeiten von 34 Kunstschaffenden in den Sparten Kunst, Architektur und Kunstvermittlung. 87 Arbeiten aus der zweiten Runde des Wettbewerbs werden in der Messe Basel ausgestellt. Jean-Frédéric Jauslin, Direktor des Bundesamtes für Kultur, eröffnet die Ausstellung.

03.06.2009   
Das Museum für Gestaltung Zürich zeigt vom 14. Juni bis zum 5. Juli 2009 die vom Bundesamt für Kultur organisierte Ausstellung "Die schönsten Schweizer Bücher 2008". Erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs werden sämtliche zum Wettbewerb eingereichten Bücher des Jahrgangs 2008 in der Ausstellung zu sehen sein. Die Eröffnung der Ausstellung und die Verleihung des Jan-Tschichold-Preises finden am Samstag, 13. Juni 2009, um 11 Uhr im Museum für Gestaltung in Zürich statt.

20.05.2009   
Der Bundesrat will das audiovisuelle Kulturgut der Schweiz, beispielsweise Film- und Tondokumente, vermehrt im Internet zugänglich machen. Der Verein Memoriav soll für diese Aufgabe in den kommenden vier Jahren 2,4 Millionen Franken zusätzliche Finanzmittel vom Bund erhalten. Am Mittwoch hat der Bundesrat die dafür notwendige Botschaft und den Entwurf zu einem Bundesbeschluss über einen Zahlungsrahmen für Finanzhilfen an den Verein Memoriav in den Jahren 2010-2013 gutgeheissen.

20.05.2009   
Der Bundesrat will das audiovisuelle Kulturgut der Schweiz, beispielsweise Film- und Tondokumente, vermehrt im Internet zugänglich machen. Der Verein Memoriav soll für diese Aufgabe in den kommenden vier Jahren 2,4 Millionen Franken zusätzliche Finanzmittel vom Bund erhalten. Am Mittwoch hat der Bundesrat die dafür notwendige Botschaft und den Entwurf zu einem Bundesbeschluss über einen Zahlungsrahmen für Finanzhilfen an den Verein Memoriav in den Jahren 2010-2013 gutgeheissen.

19.05.2009   
Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat im vergangenen Jahr seine Preisverleihungspolitik gestärkt. Mit dem Swiss Exhibition Award ist ein neuer Preis für die beste zeitgenössische Kunstausstellung entstanden. Andere Preise, wie der Filmpreis QUARTZ, wurden einem breiteren Publikum bekannt gemacht. Preise und Auszeichnungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Nachwuchsförderung des BAK. Die Auszeichnungen des Bundes sollen ein national und international bekanntes Label werden.

18.05.2009   
Das Bundesamt für Kultur (BAK) organisiert zum ersten Mal die Preisverleihung des Prix Meret Oppenheim im Tessin. Die fünf Preisträgerinnen und Preisträger werden die Auszeichnungen am 24. Mai um 15 Uhr im Auditorio Stelio Molo in Lugano entgegennehmen.

14.05.2009   
Auf Vorschlag der Eidgenössischen Kunstkommission vertreten die Basler Künstlerin Silvia Bächli und der Genfer Künstler Fabrice Gygi die Schweiz offiziell an der 53. Internationalen Kunstbiennale von Venedig. Das Bundesamt für Kultur (BAK) zeigt Zeichnungen von Silvia Bächli im Schweizer Pavillon auf dem Gelände der Biennale sowie eine Installation von Fabrice Gygi in der Kirche San Stae am Canale Grande. Die Biennale wird am 7. Juni eröffnet und dauert bis zum 22. November 2009.

12.05.2009   
Die beratende Fachkommission ICOMOS empfiehlt die Aufnahme der Stadtlandschaft Uhrenindustrie La Chaux-de-Fonds und Le Locle in die Liste des Welterbes. Die definitive Entscheidung wird durch das Welterbekomitee an der 33. Sitzung vom 22. bis 29. Juni 2009 in Sevilla getroffen.

11.05.2009   
Medienkonferenz zur Eröffnung der Ausstellung zur 2. Runde des Eidgenössischen Wettbewerbs für Kunst und des Kiefer Hablitzel Wettbewerbs sowie der Präsentation der «Collection Cahiers d’Artistes» der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

05.05.2009   
Mit der Ausstellung Three leap seconds later (drei Schaltsekunden später) öffnet die Bundeskunstsammlung einen Teil ihrer Bestände für das Publikum. In Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Grenchen wurde eine Auswahl von Werken aus der Periode 1998 – 2008 zusammengestellt, die eine Rückschau auf die letzten zehn Jahre Schweizer Kunst gewährt. Die Vernissage findet am 16. Mai 2009 im Kunsthaus Grenchen statt.

27.04.2009   
Der Szenograph und Schauspieler Jean-Marc Stehlé erhält den Hans Reinhart-Ring 2009. Diese höchste Auszeichnung im Theaterleben der Schweiz wird von der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur mit Unterstützung des Bundesamtes für Kultur (BAK) seit 1957 für hervorragende Verdienste um das Theater vergeben. Der 1941 in Genf geborene neue Ringträger ist in ganz Europa als ideenreicher und vielseitiger Bühnen- und Kostümbildner, aber auch als Ausstatter von Filmen und als Schauspieler anerkannt und geschätzt.

22.04.2009   
Was haben das CERN in Genf, das Brain Mind Institute an der EPFL Lausanne, das IDSIA Institut für Robotik und künstliche Intelligenz in Lugano sowie die WSL Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft in Bellinzona gemeinsam? KünstlerInnen! Von März bis November 2009 arbeiten vier KünstlerInnen im Rahmen des Programms Swiss artists-in-labs (ail) in je einem Forschungslabor an ihren eingereichten Projekten. ail ist ein Projekt der Zürcher Hochschule der Künste finanziert durch das Bundesamt für Kultur.

20.04.2009   
Der Eidgenössische Wettbewerb für Design 2009 ist entschieden: Die Eidgenössische Designkommission hat 17 Werke / Projekte von 19 jungen Schweizer Nachwuchsdesignerinnen und -designern prämiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger können zwischen einem Geldpreis, einem Praktikum oder einem Atelieraufenthalt im Ausland auswählen. Die ausgezeichneten Arbeiten werden im Herbst im Musée de design et d’arts appliqués contemporains (mudac) in Lausanne gezeigt.

02.04.2009   
Eine Änderung der Verordnung vom 9. September 1981 über das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (VISOS) ist am 1. April in Kraft getreten. Mit der Verordnungsänderung, die der Bundesrat beschlossen hat, wird eine weitere Serie der Ortsbilder – die vierzehnte - von nationaler Bedeutung in das Inventar aufgenommen.

02.04.2009   
Der erste Swiss Exhibition Award geht in die Westschweiz: an Espace d’arts contemporains „attitudes“ von Jean-Paul Felley und Olivier Kaeser in Genf. Sie erhalten den Preis für die Ausstellung „das Beispiel“ von Shahryar Nashat. Jean-Frédéric Jauslin, Direktor des Bundesamtes für Kultur, und Jan A. Bielinski, Stiftungsrat der Julius Bär Stiftung, überreichten heute an der öffentlichen Feier im Schiffbau in Zürich den Gewinnern das Preisgeld für ihren Kunstraum. Der Swiss Exhibition Award der Julius Bär Stiftung und des Bundesamtes für Kultur prämiert jedes Jahr eine herausragende Ausstellung zur Schweizer Gegenwartskunst. Er ist mit CHF 40'000 dotiert und wurde zum ersten Mal verliehen.

17.03.2009   
Zum ersten Mal hat das Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) einen Ergänzungs­band heraus gegeben. Er handelt vom Kanton Uri. Drei neue Ortschaf­ten haben Eingang in das ISOS ge­funden: Amsteg, Bauen und das Berghotel Maderanertal. Es sprachen in Altdorf am 18. März 2009 Jean‑Frédéric Jauslin, Direktor des Bundesamtes für Kultur (BAK) und Regierungsrätin Heidi Z’graggen. Durch den feierlichen Anlass führte der kantonale Denkmalpfleger Eduard Müller, die Bücher hat die Leiterin des ISOS, Sibylle Heusser, übergeben.

17.03.2009   
Nott Caviezel, promovierter Kunst- und Architekturhistoriker aus dem Kanton Graubünden, ist vom Bundesrat zum neuen Präsidenten der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege (EKD) ernannt worden. Er übernimmt die Nachfolge von Bernhard Furrer und tritt sein Amt per sofort an. Seit 2005 ist Caviezel Mitglied der EKD. Das Sekretariat der EKD wird vom Bundesamt für Kultur (BAK) geführt.

09.03.2009   
Das Bundesamt für Kultur (BAK) will Jugendlichen das Medium Film näher bringen. Das BAK hat deshalb im vergangenen Jahr zwei Ausschreibungen lanciert, um Fachstellen und Projekte zu fördern, die Jugendliche für den Film sensibilisieren. Nun ist der Förderentscheid für die zweite Ausschreibung gefallen: Neu unterstützt das BAK zusätzlich das Projekt „Förderung der Kinokultur in der Schule" mit 50’000 Schweizer Franken.

05.03.2009   
Der Swiss Exhibition Award der Julius Bär Stiftung und des Bundesamtes für Kultur zeichnet die beste Ausstellung des Jahres für zeitgenössische Schweizer Kunst aus. Der neue Preis ist mit CHF 40'000 dotiert. Er wird am 2. April 2009 im Schauspielhaus Zürich-Schiffbau, Halle 1 zum ersten Mal verliehen.

04.03.2009   
Mit dem heutigen feierlichen Spatenstich beginnen die Erneuerungsarbeiten in der Sammlung Oskar Reinhart "Am Römerholz" in Winterthur. Es entsteht ein Kulturgüterschutzraum, die Haus- und Sicherheitstechnik wird nachhaltig saniert, und es werden betriebliche Verbesserungen im Bereich Gastronomie, Museumspädagogik und Logistik realisiert. Die Eidgenossenschaft investiert 15.7 Mio. CHF in die Erneuerung des Gebäudes ihrer wertvollen Kunstsammlung.

26.02.2009   
Das Bundesamt für Kultur führt jährlich den Wettbewerb „Die schönsten Schweizer Bücher“ durch. Eine fünfköpfige Jury prämierte diesen Januar insgesamt 33 Bücher des Buchjahrgangs 2008. Zwei der prämierten Bücher wurden zudem beim internationalen Wettbewerb der Stiftung Buchkunst Leipzig mit einem Ehrendiplom ausgezeichnet. Der Jan-Tschichold-Preis, der hervorragende Leistung im Bereich der Buchgestaltung würdigt, wird dieses Jahr an Benjamin Sommerhalder und seinen Verlag Nieves in Zürich verliehen.

23.02.2009   
Die Jury des Schweizer Filmpreises QUARTZ 2009 hat unter der Leitung ihres Präsidenten, dem Regisseur Silvio Soldini, ihre Arbeit aufgenommen. Sie wird die Preisträgerinnen und Preisträger des QUARTZ 2009 ermitteln, die am 7. März an einem Galaabend im KKL Luzern geehrt werden.

17.02.2009   
Das Bundesamt für Kultur BAK hat die Förderbeiträge Sitemapping für 2009 ausgeschrieben. Dieses Förderinstrument ist zweiteilig: „Mediaproject“ fördert die Produktion von künstlerischen Arbeiten und „Centre Virtuel“ die professionelle Vermittlung. Eingabeschluss für die Bewerbungen ist der kommende 14. April.

02.02.2009   
Anlässlich einer Herkunftsüberprüfung durch den Antikenhandel wurde festgestellt, dass der Marmorkopf bereits 1981 im Libanon gestohlen worden war. Der Besitzer hat das Objekt am Montag, 2. Februar 2009 im Bundesamt für Kultur (BAK) dem libanesischen Botschafter übergeben.

02.02.2009   
Der Schweizer Filmpreis QUARTZ wird dieses Jahr erstmals anlässlich eines Galaabends in Luzern verliehen. Am 7. März 2009 wird Susanne Kunz im KKL Luzern 1'300 Gäste durch die von der SRG SSR idée suisse sowie dem Bundesamt für Kultur und SWISS FILMS organisierte Preisverleihung führen. Im Mittelpunkt stehen dann die Schweizer Filmstars, welche in zehn Kategorien ihre Jahresbesten feiern werden. Den festlichen Rahmen der Gala bildet das Luzerner Sinfonieorchester.

23.01.2009   
Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat heute an den Solothurner Filmtagen im Rahmen der “Nacht der Nominationen” die Nominierungen für den Schweizer Filmpreis QUARTZ 2009 bekannt gegeben. Die Nominierungen sind dieses Jahr erstmals durch eine Kommission des BAK erfolgt, die sich aus Mitgliedern der Schweizer Filmakademie zusammensetzt. Der Filmpreis QUARTZ wird am 7. März an einer Gala in Luzern verliehen.

15.01.2009   
Die Nominierungen für den Schweizer Filmpreis QUARTZ erfolgen dieses Jahr erstmals durch eine Kommission des Bundesamtes für Kultur (BAK), die sich aus Mitgliedern der Schweizer Filmakademie zusammensetzt. Die Kommission nominiert ihre Favoriten in neun Kategorien. Die Namen der nominierten Filme und Personen werden am 23. Januar an der „Nacht der Nominationen“ im Rahmen der Solothurner Filmtage bekannt gegeben. Der Filmpreis QUARTZ wird am 7. März in Luzern verliehen.


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