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Medienmitteilungen 2011

22.12.2011   
Ab 1. Januar 2012 nimmt David Vitali die Leitung der Sektion Kultur und Gesellschaft des Bundesamtes für Kultur wahr.

21.12.2011   
Der Bundesrat hat 44 Mitglieder für die Fachkommission Filmförderung für die Jahre 2012 bis 2015 bestimmt. In den verschiedenen Ausschüssen sind die Expertinnen und Experten in wechselnder Zusammensetzung zuständig für die Evaluierung der Gesuche. Die revidierten Filmförderungskonzepte für die entsprechende Zeitspanne legen neben Strategie und Zielen der einzelnen Sparten auch Zusammensetzung und Organisation der Gremien fest.

24.11.2011   
Das Bundesamt für Kultur verleiht die «Eidgenössischen Preise für Kunsträume 2011». Ausge-zeichnet werden 12 Kunsträume, die durch einen innovativen Charakter und ein differenziertes Konzept überzeugen.

23.11.2011   
Der Bundesrat hat das Bundesgesetz über die Kulturförderung (Kulturförderungsgesetz, KFG) auf den 1. Januar 2012 in Kraft gesetzt und die Verordnung über die Förderung der Kultur gutgeheissen. Das Gesetz definiert die Aufgaben des Bundes in der Kulturförderung und regelt die Zuständigkeiten zwischen dem Bundesamt für Kultur BAK und der Stiftung Pro Helvetia.

23.11.2011   
Der Zweck der Gottfried-Keller-Stiftung, der Erwerb von Kunstwerken, soll gestärkt werden. Der Bundesrat hat dafür heute die entsprechenden Verordnungsgrundlagen geschaffen. Demnach fällt der Erwerbsentscheid weiterhin in die Zuständigkeit der Kommission der Gottfried-Keller-Stiftung. Die Verwaltung der Sammlung hingegen wird neu vom Bundesamt für Kultur wahrgenommen, um Synergien zu nutzen und bestehende Doppelspurigkeiten zu vermeiden.

03.11.2011   
Das Bundesamt für Kultur veröffentlicht einen neuen Band in der Reihe «Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung ISOS», kurz ISOS. Dieser erfasst sämtliche Ortsbilder von nationaler Bedeutung der Republik und Kanton Jura.

02.11.2011   
Der Bundesrat hat heute einen Kredit von 11,6 Millionen Franken bewilligt, damit das Bauprojekt des neuen Forschungs- und Archivierungszentrums der Cinémathèque suisse in Penthaz (VD) abgeschlossen werden kann.

01.11.2011   
Der Bund unterstützt seit über 40 Jahren die Kulturaufwendungen der Stadt Bern als Bundeshauptstadt, aktuell mit knapp 1 Million Franken pro Jahr. Die Grundsätze zur Verwendung des Bundesbeitrags wurden in einer 4-Jahres-Leistungsvereinbarung festgelegt.

31.10.2011   
In der Schweiz beherrschen 15 Prozent der Erwachsenen die Grundfertigkeiten des Lesens und Schreibens nicht in ausreichendem Mass. Illettrismus ist ein gesellschaftliches Phänomen, das vielfältige Ursachen kennt und auf verschiedenen Ebenen angegangen werden muss. Jedes Jahr organisieren das Bundesamt für Kultur (BAK) und die Pädagogische Hochschule FHNW eine Fachtagung zum Thema Illettrismus. Die nächste Veranstaltung findet am 4. November statt.

26.10.2011   
Bund, Kantone, Städte und Gemeinden haben am 25. Oktober 2011 eine Vereinbarung für einen Nationalen Kulturdialog unterzeichnet. Diese Vereinbarung ist ein erster Schritt in der Umsetzung der Kulturbotschaft, die kürzlich vom Parlament verabschiedet wurde und die in kulturpolitischer Hinsicht eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Staatsebenen vorsieht.

21.10.2011   
Oliver Martin tritt die Nachfolge von Johann Mürner als Leiter der Sektion Heimatschutz und Denkmalpflege des Bundesamtes für Kultur an. Johann Mürner lässt sich vorzeitig teilpensionieren, wird jedoch weiterhin als Berater für die Amtsdirektion tätig sein.

18.10.2011   
Das Bundesamt für Kultur BAK hat auf Empfehlung der Eidgenössischen Kunstkommission die Prix Meret Oppenheim 2011 vergeben. Die Auszeichnungen gehen an die Künstlerinnen und Künstler John M Armleder, Ingeborg Lüscher und Guido Nussbaum, an die Architektin Silvia Gmür sowie an das Architekturbüro von Patrick Devanthéry und Inès Lamunière. Jeder Preis ist mit 35'000 Franken dotiert.

10.10.2011   
Mit der Ratifizierung der UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen hat sich die Schweiz dazu verpflichtet, alle vier Jahre einen Bericht zur Lage der kulturellen Vielfalt in der Schweiz zu erstellen. Der erste solche Bericht ist im April 2012 fällig. Die Konsultation der interessierten Kreise, die als Grundlage dieses Berichts dienen soll, beginnt heute. Sie wird vom Bundesamt für Kultur in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten und der Schweizerischen UNESCO-Kommission durchgeführt.

07.10.2011   
Die Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz ist ab sofort unter www.bak.admin.ch/lebendigetraditionen abrufbar. Sie enthält bedeutende Formen des immate-riellen Kulturerbes, die von Fachleuten und Vertretern der kantonalen Kulturstellen unter der Leitung des Bundesamtes für Kultur ausgewählt wurden. Die Liste gibt einen Einblick in den kulturellen Reichtum der Schweiz. Bei der aktuellen Auswahl liegt der Schwerpunkt auf dem Brauchtum. Im Frühjahr 2012 wird die Liste als Web-Inventar mit umfassender Dokumentation veröffentlicht.

27.09.2011   
Das Bundesamt für Kultur zeichnet dieses Jahr vier international bekannte Designer mit dem «Grand Prix Design» aus. Die Preise gehen an den Produktdesigner Jörg Boner, an Dimitri Bruni und Manuel Krebs vom Grafikbüro NORM, an den Fotografen Ernst Scheidegger und den Schuhdesigner Walter Steiger. Ihre Arbeiten sowie die der Gewinnerinnen und Gewinner des «Eidgenössischen Preises für Design» werden im Rahmen einer Ausstellung gewürdigt. Sie findet unter dem Titel «Designpreise der Schweizerischen Eidgenossenschaft 2011» im mudac - Musée de design et d’arts appliqués contemporains in Lausanne statt. Die Vernissage ist am 18. Oktober.

24.09.2011   
Der Film «SUMMER GAMES - Giochi d'Estate» von Rolando Colla, produziert von Peacock Film in Zürich, wird die Schweiz an den Oscars 2012 vertreten. Den Entscheid gab die Jury zum Abschluss der Woche des Schweizer Films «Delémont-Hollywood» in Delsberg bekannt. Damit meldet das Bundesamt für Kultur BAK den Film bei der «Academy of Motion Picture Arts and Sciences» für die Kategorie «Bester ausländischer Film» an.

05.09.2011   
Zum dritten Mal wird dieses Jahr in einer Spezialwoche der Film bestimmt, der die Schweiz bei den Oscars in Los Angeles vertreten soll. Auch das Publikum kann die zur Wahl stehenden Filme sehen oder wiedersehen. Sie werden vom 19. bis 24. September in den Kinos von Delémont und in den Schulen des Kantons Jura sowie des Berner Juras gezeigt. Die Bewertung übernimmt eine vom Bundesamt für Kultur eingesetzte Jury aus unabhängigen Experten. Das Publikum erhält eine beratende Stimme. Der Film, der unser Land 2012 in Kalifornien repräsentieren wird, reist direkt von Delémont nach Hollywood.

01.09.2011   
Am kommenden 9. September wird den prähistorischen Pfahlbaustätten um die Alpen offiziell das Welterbezertifikat der Unesco in Anwesenheit von Bundesrat Didier Burk-halter verliehen. Seit dem 27. Juni 2011 gehören die Pfahlbaustätten zum Welterbe. Die von Frankreich, Italien, Österreich, Slowenien und Deutschland getragene Kandidatur stand unter der Federführung der Schweiz. Ort der Feier ist das Laténium in Neuchâtel, das dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert.

11.08.2011   
Im Rahmen von „sitemapping.ch“ fördert das Bundesamt für Kultur Medienkunstprojekte (Mediaproject) sowie deren Vermittlung (Centre Virtuel). Auf Empfehlung der Sitemapping-Expertenjury werden 11 der insgesamt 51 eingereichten Gesuche unterstützt.

04.08.2011   
Manuele Bertoli, Vorsteher des Dipartimento dell’educazione, della cultura e dello sport (Amt für Erziehung, Kultur und Sport) und Jean-Frédéric Jauslin, Direktor des Bundesamtes für Kultur, unterzeichneten heute auf dem Monte Verità bei Ascona einen Zusammenarbeitsvertrag. Dieser erneuert und bekräftigt das gemeinsame Engagement des Kantons Tessin und des Bundes zur Unterstützung des Fondo FilmPlus della Svizzera italiana.

04.08.2011   
Die Vereinbarung zu Gunsten des beweglichen kulturellen Erbes zwischen der Schweiz und Kolumbien tritt heute in Kraft. Damit verbessert sich der Schutz von archäologischen Altertumsfunden bis ca. 1500 n. Chr., die besonders von Plünderungen betroffen sind. Die Fachstelle internationaler Kulturgütertransfer des Bundesamtes für Kultur ist für den Vollzug in der Schweiz verantwortlich.

15.07.2011   
Unter der Leitung des Bundesamtes für Kultur wurde weltweit erstmals für ein ganzes Land ein umfassendes Inventar zu historischen Seilbahnen erstellt. Das Verzeichnis kategorisiert den Seilbahnbestand nach technikgeschichtlichen, kultur- und wirtschaftshistorischen Kriterien und zeigt die Pionierrolle der Schweiz auf. Es ist ab heute unter www.seilbahninventar.ch online.

08.07.2011   
Am 13. Juli wird in der Shedhalle Zürich die Ausstellung «Connect. Kunst zwischen Medien und Wirklichkeit» eröffnet. Gezeigt werden 13 Projekte, die im Rahmen der digitalen Medienkunstförderung «Sitemapping» vom Bundesamt für Kultur gefördert wurden. Die Ausstellung findet im Abschlussjahr dieses Förderprogrammes statt und soll einen Überblick auf die getätigte Förderpraxis bieten.

07.07.2011   
Nachdem die Pfahlbauten in die renommierte Welterbeliste der Unesco aufgenommen worden sind, setzen sich der Verein Palafittes und das Bundesamt für Kultur weiter für eine langfristige Sensibilisierung dieser Stätten ein. Um die reichhaltigen Funde aus der Pfahlbauerzeit für die Öffentlichkeit sichtbarer zu machen, wird deshalb die iPhone-Applikation «Palafittes Guide» lanciert. Der Audioguide bietet vor Ort umfangreiche Informationen über das neue Unesco-Welterbe.

06.07.2011   
Der Bundesrat hat die Mitglieder des Stiftungsrats von Pro Helvetia für die Periode 2012-2015 ernannt. Aufgrund des neuen Kulturförderungsgesetzes des Bundes, das am 1. Januar 2012 in Kraft tritt, wird der Stiftungsrat von 25 auf 9 Mitglieder verkleinert. Die Begutachtung von Gesuchen und Programmen obliegt einer neuen, interdisziplinären Expertenkommission.

01.07.2011   
Das neue Abkommen zwischen der Schweiz, der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich über die Gemeinschaftsproduktion von Kinofilmen ist in Kraft getreten. Das Abkommen erleichtert die Möglichkeiten der Gemeinschaftsproduktion zwischen den drei Ländern.

28.06.2011   
Das Bundesamt für Kultur hat im vergangenen Jahr neben der Vorbereitung der ersten Kulturbotschaft zahlreiche weitere Projekte auf Kurs gebracht. Die Öffentlichkeit reagierte auf die Lancierung eines schweizerischen Inventars der lebendigen Traditionen mit grossem Enthusiasmus. Nachdem die Pfahlbauten in die renommierte Welterbeliste der Unesco aufgenommen worden sind, setzt sich die Schweiz im Welterbekomitee weiter für eine langfristige Bewirtschaf-tung dieser Stätten ein.

28.06.2011   
Das Welterbekomitee, das zur Zeit in Paris seine 35. Sitzung abhält, hat die transnationale serielle Kandidatur Oeuvre architecturale de Le Corbusier erneut zur Überarbeitung zurückgewiesen.

27.06.2011   
Das Welterbekomitee der UNESCO hat heute während seiner 35. Sitzung in Paris die Aufnahme der Kandidatur «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» auf die Liste des Welterbes beschlossen. Die transnationale serielle Stätte umfasst die sechs Alpenländer. Das Bundesamt für Kultur war verantwortlich für die Gesamtkoordination der Kandidatur. Von den rund 1000 bekannten Pfahlbaustätten wurden die 111 repräsentativsten Stätten für die Nominierung zum Welterbe ausgewählt. Ausserdem wird eine iPhone App lanciert, um diesen Funden eine bessere Visibilität zu verleihen.

17.06.2011   
Das Helmhaus Zürich zeigt am Wochenende vom 24. bis 26. Juni 2011 erstmals die vom Bundesamt für Kultur organisierte Ausstellung «Die schönsten Schweizer Bücher 2010». Neu sind neben der Ausstellung eine Reihe von Aktivitäten rund um das Schöne Buch geplant: Ausgewählte Verlage aus der Schweiz und dem Ausland präsentieren ihr Schaffen, es gibt Podiumsdiskussionen und ein temporärer Buchladen. Die Ausstellung im Helmhaus bildet den Auftakt einer kleinen Tournee durch die Schweiz. Die Eröffnung der Ausstellung und die Verleihung des Jan-Tschichold-Preises finden am Freitag, 24. Juni 2011 um 18 Uhr im Helmhaus Zürich statt.

14.06.2011   
Auf Empfehlung der Eidgenössischen Designkommission hat das Bundesamt für Kultur die Lausanner Künstlergruppe Körner Union mit der Produktion und Präsentation eines Werks im Rahmen der nächsten Quadriennale vom 16. - 26. Juni 2011 beauftragt. Die Quadriennale von Prag ist die wichtigste internationale Ausstellung für zeitgenössisches Bühnenbild- und Theaterarchitekturschaffen.

13.06.2011   
Im Rahmen einer Preisverleihung ehrt das Bundesamt für Kultur am Pfingstmontag die Gewinnerinnen und Gewinner des «Eidgenössischen Wettbewerbs für Kunst». Prämiert werden 32 Kulturschaffende aus den Bereichen Kunst, Architektur und Vermittlung mit 30 Preisen zu jeweils 27‘000 Franken. Gleichzeitig eröffnet Jean-Frédéric Jauslin, Direktor des Bundesamtes für Kultur, die Ausstellung «Swiss Art Awards 2011» in der Messe Basel mit den Arbeiten der zweiten Runde des Wettbewerbes.

07.06.2011   
Auf Initiative des Antikenmuseums Basel wurde im Beisein eines Vertreters des Bundesamts für Kultur (BAK) ein Grabrelief den ägyptischen Behörden übergeben. Das Objekt stammte aus einem Diebstahl in einem ägyptischen Antikenlager.

01.06.2011   
Bundesrat Didier Burkhalter reist am Donnerstag und Freitag für einen Besuch der 54. Internationale Kunstbiennale nach Venedig. Auf dem Programm des Vorstehers des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) stehen insbesondere Treffen mit Kunstschaffenden sowie mit der Biennale-Direktorin, der Schweizerin Bice Curiger.

31.05.2011   
Beim Bundesamt für Kultur sind die Vorschläge der kantonalen Kulturstellen für die «Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz» eingegangen. Die 387 Eingaben sind ab sofort auf www.bak.admin.ch/lebendigetraditionen einsehbar. Im Herbst wird eine erste Auswahl präsentiert, das Web-Inventar steht im Frühling 2012 bereit.

15.05.2011   
Bundesrat Didier Burkhalter hat im Rahmen des 64. Filmfestivals von Cannes mit dem Grossherzogtum Luxemburg, vertreten durch den Minister François Biltgen, ein neues Koproduktionsabkommen im Bereich des Films unterzeichnet und bilaterale Gespräche geführt. Bundesrat Burkhalter besuchte vom 14.5.-15.5.2011 das Filmfestival in Cannes.

13.05.2011   
Das Bundesamt für Kultur organisiert und betreut die beiden offiziellen Ausstellungsbeiträge der Schweiz an der 54. Internationalen Kunstbiennale in Venedig 2011. Auf Vorschlag der Eidgenössischen Kunstkommission hat das Bundesamt für Kultur den Künstler Thomas Hirschhorn und die Kuratorin Andrea Thal eingeladen, im Namen der Schweiz je ein Ausstellungsprojekt für Venedig zu erarbeiten. Die Biennale eröffnet am Samstag, 4. Juni.

09.05.2011   
Der Internationale Rat für Denkmalpflege ICOMOS empfiehlt die Kandidatur «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» zur Einschreibung auf die Liste des Welterbes. Mit dieser positiven Antwort ist die Kandidatur plangemäss auf Kurs.

27.04.2011   
Unsere kulturellen Praktiken stehen im Zeichen grosser Veränderungen. Das Bundes-amt für Kultur führt an der Internationalen Messe für Buch und Presse in Genf eine Reihe von Vorträgen und Podiumsgesprächen zum Thema Schriftlichkeit und digitale Kultur durch. Das BAK möchte dem Publikum und der Fachwelt die Gelegenheit bie-ten, über die Inhalte einer Kulturpolitik zu diskutieren und zu reflektieren, die offen ist für die neuen Entwicklungen und den Dialog.

26.04.2011   
Die Vereinbarung zur Sicherung des beweglichen kulturellen Erbes zwischen der Schweiz und Ägypten ist in Kraft. Damit verbessert sich der Schutz dieser Kulturgüter. Die Vereinbarung umfasst archäologische Altertumsfunde bis ca. 1500 A.D., die besonders von Plünderungen betroffen sind. Die Fachstelle internationaler Kulturgütertransfer des Bundesamtes für Kultur ist für den Vollzug in der Schweiz verantwortlich.

20.04.2011   
Der Bundesrat hat eine Änderung der Verordnung über das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (VISOS) beschlossen. Diese Änderung, die am 15. Mai 2011 in Kraft tritt, ist das Ergebnis der Revision des Inventars der schüt-zenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung in der Republik und Kanton Jura so-wie im Kanton Basel-Stadt.

12.04.2011   
Der Schweizer Bundesrat schloss am 15. Mai 2007 mit der griechischen Regierung eine bilaterale Vereinbarung zur Sicherung des beweglichen kulturellen Erbes ab. Mit dem Inkrafttreten der Vereinbarung per 13. April 2011 werden insbesondere neue Vorschriften für die Einfuhr von archäologischen Kulturgütern aus Griechenland rechtswirksam.

31.03.2011   
Die Julius Bär Stiftung und das Bundesamt für Kultur haben heute Abend in einer öffentlichen Feier im Schiffbau Zürich den SWISS EXHIBITION AWARD an Circuit, Centre d’art contemporain, verliehen. Circuit erhält die Ehrung für ihre Ausstellung „... avant il n’y avait rien, après on va pouvoir faire mieux.“ Der SWISS EXHIBITION AWARD zeichnet jedes Jahr eine Institution für eine herausragende Ausstellung mit Schweizer Gegenwartskunst aus; er ist mit 40‘000 Franken einer der höchstdotierten Kunstpreise in der Schweiz und geht nun bereits zum zweiten Mal in die Romandie.

29.03.2011   
In Anwesenheit von mehreren Hundert geladenen Gästen fand heute die Feier zur Grundsteinlegung für das neue Forschungs- und Archivierungszentrum der Cinémathèque suisse in Penthaz statt. In den neuen Gebäulichkeiten soll ab 2015 der Erhalt und die Erschliessung der sechstgrössten Filmsammlung der Welt unter besten Bedingungen gewährleistet werden. Wissenschaftler und Filmliebhaber erhalten Zugang zu einer leistungsfähigen Infrastruktur, und das audiovisuelle Erbe der Schweiz wird in den Dienst der Öffentlichkeit gestellt. Der Bund beteiligt sich mit 60 Millionen Franken an den Kosten, dies mit einem Verpflichtungskredit von 49,5 Millionen Franken sowie mehreren Zusatzkrediten im Umfang von insgesamt 11 Millionen Franken.

16.03.2011   
Bern/Genf – Als Ehrengast der Internationalen Messe für Buch und Presse in Genf stellt das Bundesamt für Kultur (BAK) seine Tätigkeiten in den Bereichen Kunst, De-sign, Film, Kulturerbe und Literalität vor. Es legt dabei den Schwerpunkt auf den Dia-log mit dem Publikum und den Fachleuten über die digitale Kultur, denn sie ist ein Schlüssel für den Zugang zur Kultur. Die Verbesserung dieses Zugangs ist eines der Hauptziele des Bundesamtes für Kultur in den Jahren 2012 bis 2015.

12.03.2011   
Am 12. März 2011 wurde im KKL Luzern zum 14. Mal der Schweizer Filmpreis «Quartz» verliehen. Die Preisvergabe erfolgte in neun Kategorien. Mit gleich zwei Preisen für den Spielfilm «La petite chambre» und dem «Quartz» für den «Besten Dokumentarfilm» an «Cleveland Versus Wall Street» beanspruchen die Westschweizer Regisseur/innen Stéphanie Chuat, Véronique Reymond und Jean-Stéphane Bron die ersten Plätze unter den Besten des Jahres. Die Organisatoren Bundesamt für Kultur, SRG SSR und SWISS FILMS führen ihr Engagement fort. Neu wird der Filmpreis ab 2012 auch als Plattform für Sponsoren geöffnet.

03.03.2011   
Das Bundesamt für Kultur (BAK) führt jährlich den Wettbewerb «Die schönsten Schweizer Bücher» durch. Zum einen würdigt das BAK mit dieser Auszeichnung hervorragende Leistungen im Bereich der Buchgestaltung und -produktion. Zum andern richtet der Wettbewerb den Blick auf besonders beachtenswerte und zeitgemäss umgesetzte Bücher. Eine fünfköpfige Jury prämierte diesen Januar insgesamt 19 Bücher des Buchjahrgangs 2010. Im Anschluss gewann die Schweiz beim internationalen Wettbewerb «Schönste Bücher aus aller Welt» je eine Silber- und Bronzemedaille sowie ein Ehrendiplom. Der Jan-Tschichold-Preis, der hervorragende Leistungen im Bereich der Buchgestaltung würdigt, wird dieses Jahr an die Gestalterin Julia Born verliehen.

02.03.2011   
Das Bundesamt für Kultur (BAK) und die Julius Bär Stiftung vergeben jährlich den SWISS EXHIBITION AWARD. Der Preis ist mit CHF 40'000 dotiert und zeichnet eine Institution für eine herausragende Ausstellung mit Schweizer Gegenwartskunst aus. Sieben Institutionen wurden für diese Auszeichnung nominiert. Die Jury übergibt den begehrten Preis am 31. März 2011 in einer öffentlichen Preisverleihung im Schauspielhaus Zürich Schiffbau an die siegreiche Institution.

24.02.2011   
Das Bundesamt für Kultur veröffentlicht zwei neue Bände in der Reihe der ISOS-Publikationen. Diese umfassen sämtliche Ortsbilder von nationaler Bedeutung in den Wahlkreisen Rheintal, Sargans, Werdenberg und See-Gaster, Toggenburg, Will im Kanton St. Gallen.

23.02.2011   
Der Bundesrat hat die Kulturbotschaft über die strategische Ausrichtung der Kulturpolitik des Bundes für die Kreditjahre 2012 bis 2015 zu Handen des Parlaments verabschiedet. Er beantragt für die Umsetzung dieser Politik 637,9 Millionen Franken.

10.02.2011   
Bundesrat Didier Burkhalter unterzeichnet am Freitag, während der Internationalen Filmfestspiele Berlin, ein neues Abkommen zwischen der Schweiz, der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich über die Gemeinschaftsproduktion von Kinofilmen. Dieses Abkommen erweitert die Möglichkeiten für Koproduktionen zwischen den drei Ländern. Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern, der sich im Rahmen einer offiziellen Reise vom 11. bis 14. Februar 2011 in Deutschland aufhält, wird zudem Gespräche mit der deutschen Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, führen und Vertreter des Gesundheitsministeriums treffen.

10.02.2011   
Anlässlich der Lancierung des Jahres der russischen Kultur in der Schweiz traf sich Bundesrat Didier Burkhalter in Bern mit Alexander Avdeev, Kulturminister der Russischen Föderation. Im Rahmen dieses Treffens wurden verschiedene Aspekte der kulturellen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern erörtert. Diese Besprechung erfolgte im Zusammenhang mit der im Jahr 2009 unterzeichneten Absichtserklärung der beiden Staaten. In Verbindung mit dem Jahr der russischen Kultur in der Schweiz ist im Verlauf von 2011 eine ganze Reihe von kulturellen Veranstaltungen vorgesehen. Das Festival der russischen Kultur in der Schweiz wird in Erinnerung an die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Russland vor 65 Jahren veranstaltet.

04.02.2011   
Der Direktor des Bundesamtes für Kultur (BAK), Jean-Frédéric Jauslin, ernennt Ivo Kummer als Leiter der Sektion Film. Er folgt auf Nicolas Bideau, der in dieser Funktion bis Ende Dezember 2010 tätig war. Der neue Chef der Sektion Film beginnt spätestens am 1. August 2011 mit seiner Arbeit.

04.02.2011   
Das Bundesamt für Kultur schreibt letztmals die Förderbeiträge im Rahmen von Sitemapping aus. Dieses Förderinstrument ist zweiteilig: «Mediaproject» unterstützt die Produktion von künstlerischen Arbeiten und «Centre Virtuel» die professionelle Vermittlung. Der Eingabeschluss für die Bewerbungen ist der 14. März 2011.

28.01.2011   
Im Rahmen von Sitemapping fördert das Bundesamt für Kultur Medienkunstprojekte (Mediaproject) sowie deren Vermittlung (Centre Virtuel). Auf Empfehlung der Expertenjury werden zehn der insgesamt 46 eingereichten Gesuche unterstützt.

26.01.2011   
Das Bundesamt für Kultur (BAK) gab am 26. Januar an der «Nacht der Nominationen» in Solothurn die 35 Nominationen für den Schweizer Filmpreis «Quartz 2011» bekannt. Bundesrat Didier Burkhalter und Christian Frei, Präsident der Schweizer Filmakademie, richteten Grussworte an die zahlreichen Gäste, der Schauspieler Leonardo Nigro führte durch den Abend. Die Verleihung des 14. Schweizer Filmpreises «Quartz 2011» findet am 12. März im KKL Luzern statt.

21.01.2011   
Der Bund bestätigt und verstärkt seine Unterstützung zugunsten des Schweizer Filmschaffens. Die Förderung der wichtigsten Schweizer Filmfestivals wird weitergeführt und jene der Festivals von Locarno, Winterthur, Baden und Neuchâtel ausgebaut. Des Weiteren werden Kinos, die Auflagen in Bezug auf die Programmvielfalt erfüllen, bei der Digitalisierung ihrer Anlagen unterstützt. Der Kredit der selektiven und erfolgsabhängigen Filmförderung 2011 wird dadurch nicht tangiert. Schliesslich werden die Preisträger des Schweizer Filmpreis «Quartz» ab 2012 neu durch die Mitglieder der Filmakademie bestimmt und nicht mehr durch eine vom Eidgenössischen Departement des Innern gewählte Jury.

20.01.2011   
Heute, 20. Januar 2011, wurden im Musée d’Ethnographie in Genf (MEG) vier präkolumbische Mumien an die chilenische Regierung übergeben. Zwei davon gehören zu den ältesten Mumien der Welt. Es handelt sich um eine freiwillige Rückgabe von Kulturgütern durch eine Schweizer Privatperson. Die Fachstelle internationaler Kulturgütertransfer des Bundesamtes für Kultur übernahm dabei die Vermittlung zwischen den Parteien.

18.01.2011   
Zum dritten Mal vergeben die Julius Bär Stiftung und das Bundesamt für Kultur (BAK) den mit 40'000 Franken dotierten SWISS EXHIBITION AWARD. Sieben Institutionen sind für diesen Preis, verliehen für eine herausragende Ausstellung mit Schweizer Gegenwartskunst, nominiert. Die Jury gibt am 31. März 2011 im Rahmen einer Preisverleihung im Schiffbau des Zürcher Schauspielhauses die ausgezeichnete Institution bekannt.

10.01.2011   
Die Schweizerische Gesellschaft für Theaterkultur verleiht den Hans Reinhart-Ring 2011 dem Theaterregisseur und Musiker Christoph Marthaler. Die Auszeichnung wird seit 1957 von der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur mit der Unterstützung des Bundesamtes für Kultur (BAK) verliehen und zeichnet herausragende Verdienste für das Theater aus. Christoph Marthaler wird für die kreative Originalität seines Schaffens und die grosse Resonanz auf der internationalen Bühne geehrt.


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