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Solaranlagen auf dem Denkmal/im schützenswerten Ortsbild nur mit Baubewilligung

Frühzeitige Beratung durch die Fachstellen

Die kantonalen und kommunalen Fachstellen haben Kriterien definiert und Richtlinien aufgestellt, wie Solaranlagen richtig platziert und gut gestaltet werden können, damit sie das Baudenkmal und seine Umgebung oder das schützenswerte Ortsbild nicht beeinträchtigen. Nehmen Sie die Beratung der Fachstellen der Denkmalpflege frühzeitig in Anspruch.

Le Grand-Saconnex GE, Geneva Palexpo, eine der grössten Voltaik-Anlagen der Schweiz © Palexpo SA
Le Grand-Saconnex GE, Geneva Palexpo, eine der grössten Voltaik-Anlagen der Schweiz © Palexpo SA

Anlagen zur Strom- und Warmwasserproduktion können unproblematisch in den Architekturentwurf von Neubauten integriert werden. Die Wirtschaftlichkeit grosser Anlagen ist gegenüber Kleinanlagen in Montage, Unterhalt und Amortisation bedeutend höher. Grossanlagen können bevorzugt auf Industrie- und Gewerbebauten mit grossen Dachflächen, auf nicht schützenswerten Altbauten und im nicht schützenswerten Ortsbild platziert werden. Für ökologisch denkende und nachhaltig handelnde Personen besteht weiter die Möglichkeit, sich in eine Kollektivanlage einzukaufen oder Ökostrom aus dem Netz zu beziehen.

Solange es genügend Ausbaupotenzial auf bestehenden, nicht schützenswerten Bauten in nicht denkmalrelevanten Ortsbildern gibt, gilt es dieses prioritär zu nutzen.


Zuletzt aktualisiert am: 26.11.2015

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