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Einfluss des Verhaltens von Nutzerinnen und Nutzern auf den Energieverbrauch

Wie viel ist genug? Suffizienz im bebauten Raum

Suffizienzstrategien beinhalten eine Planung und Bewirtschaftung des Wohnraums in der Stadt und auf dem Land, die Bauten errichtet und zur Verfügung stellt, die Lebensstile mit genügsameren Ansprüchen an die Ressourcen Raum, Rohstoffe und Energie ermöglichen und fördern. Erstrebt wird mehr Lebensqualität durch Besinnung auf das Wesentliche, Nötige, Sinnvolle. Strategien der Suffizienz betreffen deshalb gesellschaftspolitische Fragestellungen, die Diskussionen auslösen. Anreize zu suffizientem Verhalten im bebauten Raum, die nicht als Verbote und nicht als Verzicht, sondern als Mehrwert wahrgenommen werden können, haben die besten Chancen zur Umsetzung.

Im Bau- und Wohnbereich trägt suffiziente Planung und Bewirtschaftung dazu bei, Wohnraum mit gut erschlossenen, autoarmen oder -freien Siedlungen in einfacher Bauweise als bezahlbares Gut zu erhalten. Wohnflächenbedarf pro Person und Komfort orientieren sich am Unverzichtbaren und Nötigen und nicht am maximal Wünschbaren. Ein differenzierter Wohnungs- und Nutzungsmix mit flexiblen Raumzumieten, gemeinsamen öffentlichen Freiräumen reagiert auf heutige Bedürfnisse und Lebensentwürfe und vermeidet unnötige Mobilität. Bei Quartiertransformationen werden höhere Ausnützungsziffern angestrebt und umgesetzt, sofern damit auch mehr Wohn- und Lebensqualität verbunden ist. Gleichzeitig findet ein Perspektivenwechsel von der einzelnen Parzelle hin zum grösseren Ganzen statt. Eine frühzeitige Partizipation der Nutzerinnen und Nutzer im Planungsprozess steigert die Identifikation mit dem Wohn-, Lebens- und Arbeitsort.

Die Diskussion ist eröffnet:

Am 18. Juni 2013 hat in Zürich eine Tagung des SIA, der Stadt Zürich und von EnergieSchweiz zum Thema Suffizienz stattgefunden. Unterlagen und Hintergrundtexte sind auf der Website des SIA abrufbar.

Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2014

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