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St. Gotthard Hospiz

St. Gotthard Hospiz, Südansicht © Miller & Maranta
St. Gotthard Hospiz, Südansicht © Miller & Maranta

Das St. Gotthard Hospiz liegt auf 2100 m Höhe auf dem Gotthardpass. Der Pass war seit jeher eine wichtige Verbindung zwischen den europäischen Kulturregionen des Nordens und des Südens. Schon vor Tausenden von Jahren wurde diese Verbindung von Jägern und Sammlern benutzt. Zu den ältesten Kulturzeugnissen auf dem Gotthard gehört die präromanische, vermutlich karolingische Kapelle, auf deren Grundmauern zwei weitere Gebäude errichtet wurden. Das letzte stammt aus dem Jahr 1687 und gab der Kapelle ihre heutige Form.

Seit dem 13. Jh. wurden die Voraussetzungen für den regelmässigen Warentransport über den Gotthard geschaffen. Die erste schriftliche Quelle über das St. Gotthard Hospiz geht auf das Jahr 1237 zurück. Das Hospiz erhielt seine heutige Form im Jahr 1623. Ursprünglich bestand es aus vier Räumen auf zwei Stockwerken und wurde im Lauf der Jahre erweitert. Von 1683 bis 1841 kümmerten sich Kapuzinerbrüder um die Bewirtschaftung des Gebäudes und um die Beherbergung der Reisenden. Daher der Name Kapuzinerhospiz.

St. Gotthard Hospiz, Nordansicht © Miller & Maranta
St. Gotthard Hospiz, Nordansicht © Miller & Maranta

Zuletzt aktualisiert am: 01.12.2013

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