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Forschungsprojekt "Traditionelles Handwerk"

Zum immateriellen Kulturerbe im Sinne des Übereinkommens gehört unter anderem das Fachwissen über traditionelle Handwerkstechniken. In der Schweiz werden heute viele traditionelle Handwerke nur mehr in Kleinstberufen gepflegt, viele gar nicht mehr gelehrt und kaum tradiert. Eine Voraussetzung für die Bewahrung des Fachwissens traditioneller Handwerkstechniken als Teil des immateriellen Kulturerbes ist seine Erforschung, Dokumentation und Inventarisierung. Dazu gehört eine Evaluation der wirtschaftlichen und berufsbildnerischen Stellung der traditionellen Handwerksberufe.

Eine gemeinsam vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie und vom Bundesamt für Kultur in Auftrag gegebene Studie untersucht die gegenwärtige Situation der traditionellen Handwerksberufe und des Fachwissens über traditionelle Handwerkstechniken in der Schweiz. Die Studie zeigt die Möglichkeiten der formalisierten Aus- und Weiterbildung in diesem Bereich auf. Sie analysiert die Auswirkungen der Berufsbildungsreform von 2004 auf den Bestand und das Fortbestehen der handwerklichen Kleinstberufe. Darüber hinaus gibt die Studie Aufschluss über die mittelfristigen Perspektiven sowohl der handwerklichen Kleinstberufe als auch der traditionellen Handwerkstechniken hinsichtlich ihres Fortbestandes und formuliert Vorschläge für Massnahmen zu deren Bewahrung.

Die im Rahmen der Studie entstandene Datenbank zum traditionellen Handwerk wird gepflegt, ausgebaut und öffentlich zugänglich gemacht vom Kurszentrum Ballenberg.


Zuletzt aktualisiert am: 01.01.2016

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