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Immaterielles Kulturerbe


Immaterielles Kulturerbe bezeichnet lebendige, über Generationen weitergegebene Traditionen und Praktiken, die einer Gemeinschaft ein Gefühl der Identität und der Kontinuität vermitteln. Dies sind beispielsweise Musik, Tanz, Brauchtum, Feste oder traditionelle Handwerkstechniken. Das immaterielle Kulturerbe ist äusserst vielfältig, im Unterschied zum materiellen Kulturerbe (z.B. UNESCO-Welterbe Altstadt von Bern) verändert es sich stetig.

In der Schweiz ist die Bedeutung des immateriellen Kulturerbes für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, für das kulturelle Selbstverständnis sowie für das Erscheinungsbild des Landes und der Regionen anerkannt. Viele nationale und regionale Eigenheiten definieren sich über immaterielle Kulturaspekte.

Die traditionellen kulturellen Ausdrucksweisen und Praktiken zu unterstützen ist deshalb Teil der staatlichen Kulturförderung.

Mit der Ratifikation des UNESCO-Übereinkommens zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes vom 16. Juli 2008 schliesst sich die Schweiz zudem dem internationalen Rechtsrahmen zur Förderung der kulturellen Vielfalt an.


Zuletzt aktualisiert am: 01.02.2012

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