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Museumspolitik


Schmuck, Gürtelschnalle und Kammfragment aus einem Frauengrab. Frühmittelalter. Zürich

Das Bundesgesetz über die Museen und Sammlungen des Bundes (MSG) trat auf den 1. Januar 2010 in Kraft. Mit dem MSG wurde das Schweizerische Nationalmuseum zu einer öffentlich-rechtlichen Anstalt, bestehend aus dem Landesmuseum Zürich, dem Schloss Prangins, dem Forum der Schweizer Geschichte Schwyz und dem Sammlungszentrum Affoltern am Albis. Das MSG vereinigt die verschiedenen Institutionen des Bundes unter gemeinsamen Zielen.

Das MSG wurde von den Eidgenössischen Räten am 12. Juni 2009 angenommen. Es gestaltet die Museumslandschaft des Bundes neu aus. Die bisherige MUSEE-SUISSE-GRUPPE, die aus dem Landesmuseum Zürich, dem Schloss Prangins und sechs weiteren Museen bestand, wurde mit Inkraftsetzung des Gesetzes als öffentlich-rechtliche Anstalt selbstständig und redimensioniert.

Mit dem MSG wollen der Bundesrat und das Parlament die Bundesaktivitäten im Museumsbereich besser aufeinander abstimmen und die Grundlage schaffen für eine umfassende Museumspolitik aller Museen und Sammlungen des Bundes. Der Bund verwaltet neben den vier Institutionen des Schweizerischen Nationalmuseums weitere Museen und besitzt zahlreiche Sammlungen beweglicher Kulturgüter.

Weiter hat der Bundesrat per 1. Januar 2010 auch die Inkraftsetzung der Verordnung über den Museumsfonds des Bundesamtes für Kultur beschlossen. Der Museumsfonds erlaubt es den drei direkt dem BAK unterstellten Museen (Museum für Musikautomaten in Seewen, Museo Vela in Ligornetto und Museum der Sammlung Oskar Reinhart «am Römerholz» in Winterthur), ihre selbst erwirtschafteten Einnahmen für eigene Zwecke einzusetzen. Damit erhalten die Museen einen Anreiz, ihren Eigenfinanzierungsgrad zu erhöhen.


Zuletzt aktualisiert am: 01.02.2012

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