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Was versteht das Kulturgütertransfergesetz (KGTG) unter einem Kulturgut?

Römisches Henkelsieb © Archäologische Bodenforschung Basel-StadtRömische Amphorenstücken aus dem Ionischen MeerIrakische Keilschrifttafel aus Ton


Um als Kulturgut im Sinne des Gesetzes (Art. 2 Abs. 1 KGTG) zu gelten, muss ein Objekt:

  • zu einer der in Artikel 1 der UNESCO-Konvention 1970 genannten Objekt-Kategorien gehören; und
  • aus religiösen oder weltlichen Gründen für Archäologie, Vorgeschichte, Geschichte, Literatur, Kunst oder Wissenschaft bedeutungsvoll sein.

Entscheidungshilfen

Die Checkliste dient der Beurteilung, ob es sich bei einem Objekt um Kulturgut handelt.
Typ: PDF
Checkliste Kulturgut
Letzte Änderung: 15.01.2014 | Grösse: 98 kb | Typ: PDF

Beispiele Kulturgüter

Typ: PDF
Beispiele archäologischer Kulturgüter Schweiz (nicht abschliessend)
Die Konferenz Schweizerischer Kantonsarchäologinnen und Kantonsarchäologen KSKA hat Beispiele von archäologischen Kulturgütern in der Schweiz zusammengestellt.
Letzte Änderung: 28.06.2010 | Grösse: 5199 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Beispiele Kulturgüter aus der kantonalen Urteilspraxis (nicht abschliessend)
Seit Inkrafttreten des KGTG sind in diversen Fällen kantonale Strafurteile wegen Widerhandlungen gegen das KGTG ergangen. Diese Urteilspraxis zeigt ebenfalls verschiedenste Beispiele von Kulturgütern auf.
Letzte Änderung: 14.11.2013 | Grösse: 484 kb | Typ: PDF

Der internationale Museumsrat (ICOM) veröffentlicht sog. Rote Listen von Kulturgüterkategorien verschiedener Länder und Regionen, welche von Plünderungen und illegalem Handel besonders betroffenen sind. Dies mit dem Ziel, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, die betroffenen Kreise zu unterstützen und die internationale Zusammenarbeit bei der Erhaltung und Schutz des kulturellen Erbes zu fördern.
Zur Wahrung kultur- und aussenpolitischer Interessen und zur Sicherung des kulturellen Erbes hat der Bundesrat mit Vertragsstaaten der UNESCO-Konvention 1970 Staatsverträge über die Einfuhr und Rückführung von Kulturgütern von wesentlicher Bedeutung für das kulturelle Erbe des jeweiligen Vertragsstaates geschlossen.
Zur Förderung des Austausches von Kulturgütern zwischen Museen (internationaler Leihverkehr) wurde mit dem KGTG eine Rückgabegarantie eingeführt, welche diese Kulturgüter auf Antrag vor Rechtsansprüchen Dritter und entsprechenden Gerichtsverfahren schützt (Stichworte: „freies Geleit“ oder Immunität).

Zuletzt aktualisiert am: 14.11.2013

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Volltextsuche

Kontakte

Bundesamt für Kultur
Fachstelle Internationaler Kulturgütertransfer
Hallwylstrasse 15
3003 Bern
T +41 58 462 03 25
E E-Mail

Weitere Informationen



http://www.bak.admin.ch/kulturerbe/04371/04385/index.html?lang=de