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Zugang zur Literalität: digitale Projekte

In der Zeitspanne von 2012 bis 2016 legt das Bundesamt für Kultur den Schwerpunkt auf den Zugang zur Literalität durch die digitale Kultur.

Für die jüngeren Generationen ist der Zugang zur Kultur in der Tat zunehmend digital geprägt. Kulturelle Produkte werden vor allem via Computer und Mobiltelefon konsumiert, diskutiert und verbreitet. Es stellt sich nun die Frage, wie man die neuen Medien bis hin zu Blogs und Fan-Websites für die Literalitätsförderung nutzen kann. Der kritische Umgang mit dem Kulturgut Buch kann nur gewährleistet werden, wenn sich auch Autorenschaft, Verlage und Literaturkritik den Gepflogenheiten der jüngeren Generation anpassen. Man kann davon ausgehen, dass - analog zu der bereits erfolgten Entwicklung in der Musikindustrie - das Herunterladen eines E-Books oder eines Mobilebooks in den nächsten zehn Jahren eine echte Alternative zum Kauf eines gedruckten Buchs darstellen wird. Noch ist der Markt für E-Books klein. Aber alle Beobachter sind sich darüber einig, dass er in den nächsten Jahren sprunghaft anwachsen und in gewissen Sektoren langfristig mit dem Print-Sektor gleichziehen oder ihn sogar überflügeln wird.

In diesem Rahmen wird das BAK zur Förderung von Projekten in folgenden Bereichen beitragen (Art. 3 des Förderungskonzepts für die Leseförderung):

a. im Bereich Zugang: Seminare, Kolloquien und Projekte, die den Zugang zum Lesen und Schreiben über neue digitale Medien untersuchen;

b. im Bereich Praxis: Projekte zur interaktiven Auseinandersetzung von Kindern und Jugendlichen mit digitalem Lesen und Schreiben;

c. im Bereich Weiterbildung: Seminare und Weiterbildungsangebote für Autoren und Autorinnen, Verlage und Hersteller im Bereich E-Book-Produktion;

d. im Bereich Vernetzung: schweizerisches Literaturportal.

Typ: DOC
FRAGEBOGEN - Beitragsgesuch für ein digitales Projekt im Bereich Leseförderung
Artikel 15 des Kulturförderungsgesetzes (KFG) und Verordnung des EDI über das Förderungskonzept 2012-2015 für die Leseförderung
Letzte Änderung: 30.01.2012 | Grösse: 57 kb | Typ: DOC


Zuletzt aktualisiert am: 30.12.2015

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Kontakte

Bundesamt für Kultur
Sektion Kulturschaffen
Literatur
Christine Chenaux
Hallwylstrasse 15
3003 Bern
T +41 58 462 92 65
E E-Mail

Weitere Informationen



http://www.bak.admin.ch/kulturschaffen/04103/04416/index.html?lang=de