Das Designschaffen, das von der öffentlichen Förderung der Kantone, Städte und Gemeinden bis heute - mit Ausnahme weniger Kantone - wenig berücksichtigt wird, findet im Eidgenössischen Preis für Design eine weit über die Schweiz hinaus beachtete Plattform. Der Wettbewerb besteht seit 1918 und richtet sich an talentierte Schweizer Designerinnen und Designer. Die jährlich ausgesprochenen Förderpreise bestehen wahlweise aus Geld, Arbeitsaufenthalten in ausgewählten renommierten Designbüros oder freien Atelieraufenthalten. Der Wettbewerb «Die schönsten Schweizer Bücher» zeichnet alljährlich die am besten gestalteten Schweizer Bücher aus. Der Wettbewerb geniesst in den Kreisen der Buchgestaltung international hohes Ansehen. Der seit 2007 verliehene Grand Prix Design zeichnet alljährlich Designerinnen und Designer oder ausgewiesene Designbüros aus, die auf nationaler und internationaler Ebene massgeblich zum Ruf des Schweizer Designs beitragen. Die Preise des Bundes sind Förderungs- und Promotionsinstrument zugleich und sind für alle Preisträgerinnen und Preisträger ein Meilenstein in ihrer Laufbahn.
Neben der Förderung durch Preise und Auszeichnungen erwirbt das Bundesamt für Kultur Designarbeiten. Die erworbenen Designarbeiten sind Teil der Bundeskunstsammlung.
In all seinen Designfördermassnahmen wird das Bundesamt für Kultur von der Eidgenössischen Designkommission beraten.