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Bundesbeschluss über die Jugendmusikförderung

Volksabstimmung vom 23. September 2012

Volk und Stände haben am 23. September 2012 den Bundesbeschluss über die Jugendmusikförderung mit grosser Mehrheit angenommen. Der neue Verfassungsartikel hat zum Ziel, die musikalische Bildung insbesondere von Kindern und Jugendlichen zu stärken: In der Schule sollen Bund und Kantone für einen hochwertigen Musikunterricht sorgen. In der Freizeit sollen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, sich musikalisch zu betätigen. Junge Menschen mit besonderer musikalischer Begabung sollen speziell gefördert werden.

Abstimmungstext

Bundesbeschluss über die Jugendmusikförderung (externer Link, neues Fenster)
(Gegenentwurf zur Volksinitiative «jugend + musik»)
vom 15. März 2012

Empfehlung von Parlament und Bundesrat

Bundesrat und Parlament befürworten den Bundesbeschluss über die Jugendmusikförderung. Der Nationalrat hat den Bundesbeschluss mit 156 zu 31 Stimmen bei 8 Enthaltungen gutgeheissen, der Ständerat mit 31 zu 6 Stimmen bei 6 Enthaltungen.

Jugend und Musik. Volksinitiative - Schlussabstimmung (externer Link, neues Fenster)
Nationalrat - Frühjahrssession 2012 - Siebzehnte Sitzung - 16.03.12-08h00

Jugend und Musik. Volksinitiative - Schlussabstimmung (externer Link, neues Fenster)
Ständerat - Frühjahrssession 2012 - Zwölfte Sitzung - 16.03.12-08h20

Typ: PDF
Abstimmungserläuterungen des Bundesrates
Bundesbeschluss über die Jugendmusikförderung
Letzte Änderung: 17.08.2012 | Grösse: 3157 kb | Typ: PDF

Medienkonferenz des Bundesrates vom 20.8.2012 (externer Link, neues Fenster)
Abstimmung vom 23. September 2012: Bundesbeschluss über die Jugendmusikförderung (Gegenentwurf zur Volksinitiative «jugend + musik»)

Abstimmungsparolen der im Parlament der Kantone und von Verbänden

Abstimmungsparolen der im Parlament vertretenen Parteien und von Verbänden (externer Link, neues Fenster)
Volksabstimmung vom 23. September 2012
Bundesbeschluss über die Jugendmusikförderung (Gegenentwurf zur Volksinitiative «jugend + musik») vom 15. März 2012

Vorgeschichte

Ende 2008 wurde die Volksinitiative «jugend + musik» eingereicht. Die Volksinitiative verlangte, die musikalische Bildung zu stärken. Unter anderem sollte der Bund den Kantonen Vorschriften zum Musikunterricht an den Schulen machen. Der Bundesrat und das Parlament teilten im Grundsatz die Anliegen der Volksinitiative, waren aber mit dem Eingriff in die Kompetenzen der Kantone im Schulbereich nicht einverstanden. Deshalb erarbeitete das Parlament als direkten Gegenentwurf einen neuen Verfassungsartikel, über den am 23. September 2012 abgestimmt wird. Das Initiativkomitee zog schliesslich die Volksinitiative «jugend + musik» zugunsten der vom Parlament vorgeschlagenen Lösung zurück. Im Unterschied zur Volksinitiative «jugend + musik» respektiert der neue Verfassungsartikel die heutige Kompetenzverteilung zwischen Bund und Kantonen im Schulbereich. 


Zuletzt aktualisiert am: 27.09.2012

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Faktenblätter

Typ: PDF
(Gegenentwurf zur zurückgezogenen Volksinitiative "jugend + musik")
17.08.2012 | 64 kb | PDF

Häufige Fragen

Typ: PDF
(Gegenentwurf zur zurückgezogenen Volksinitiative "jugend + musik")
17.08.2012 | 50 kb | PDF

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