Das Bundesamt für Kultur setzt sich für die Verbesserung der Lebenssituation der Fahrenden ein. Es unterstützt die Bemühungen dieser ethnischen und kulturellen Minderheit unseres Landes um Anerkennung und um Wahrung ihres kulturellen Selbstverständnisses. Seit 1986 richtet das Bundesamt für Kultur der Radgenossenschaft der Landstrasse, der Selbsthilfe- und Dachorganisation der Schweizer Fahrenden, jährliche finanzielle Beiträge aus. Ausserdem unterstützt es die 1997 gegründete Stiftung «Zukunft für Schweizer Fahrende», in der Fahrende sowie Vertretungen von Bund, Kantonen und Gemeinden gemeinsam nach Lösungen für aktuelle Probleme suchen. Das Bundesamt ist auch im Stiftungsrat vertreten.
Seit vielen Jahren bildet die Aufarbeitung der Vergangenheit der schweizerischen Fahrenden ein wichtiges Thema. Dies betrifft sowohl die nun abgeschlossene Aktion zur Wiedergutmachung an die Betroffenen des Hilfswerks «Kinder der Landstrasse» als auch die wissenschaftliche Forschung. Bei der Suche nach Lösungen für all diese Fragen war und ist das Bundesamt für Kultur beteiligt.