«Alpines Esskulturerbe» kandidiert für die Aufnahme in das Register guter Praxisbeispiele zur Bewahrung des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO

Die Schweiz hat heute bei der UNESCO die multinationale Kandidatur «Alpines Esskulturerbe. Gemeinschaftlich getragene Bewahrungsprogramme» zur Aufnahme in das UNESCO-Register guter Praxisbeispiele zur Bewahrung des Immateriellen Kulturerbes eingereicht. Diese Kandidatur, die auf einem wiedererwachten Interesse an nachhaltiger Ernährung fusst, wird von Frankreich, Italien, Slowenien und der Schweiz gemeinsam eingereicht und von der Schweiz koordiniert.

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© Verein Erlebniswelt Roggen Erschmatt. Foto Lothar Berchtold

Das alpine Esskulturerbe umfasst eine ganze Reihe von Kenntnissen, Praktiken und Fertigkeiten, die mit der Ernährung in den Bergregionen des Alpenbogens zusämmenhängen. Dazu gehören etwa das Käsen in Höhenlagen, auf alpine Lebensräume abgestimmtes Anbauen und Backen von Getreide, das Sammeln von Wildpflanzen, die Pflege traditioneller Obstgärten oder die Bergimkerei. Diese Praktiken, die durch die ökologischen Bedingungen in Höhenlagen und gefestigte Traditionen der Zusammenarbeit zwischen den Tälern geprägt sind, stellen ein lebendiges Erbe dar, das eng mit der Landschaft, mit landwirtschaftlichen Systemen und Lebensweisen der Alpengemeinschaften verbunden ist.

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Letzte Änderung 30.03.2026

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