Bekanntgabe der Schweizer Kunst- und Designpreise 2022

Bern, 13.06.2022 - Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat die 11 Preisträgerinnen und Preisträger der Schweizer Kunstpreise und die 17 Preisträgerinnen und Preisträger der Schweizer Designpreise bekannt gegeben. Die Kunstpreise werden heute in Basel in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset verliehen, die Verleihung der Schweizer Designpreise findet morgen, Dienstag, 14. Juni, statt. Die Ausstellungen Swiss Art Awards 2022 und Swiss Design Awards 2022 finden vom 13. – 19. Juni 2022 zum ersten Mal in der Halle 1.1 der Messe Basel statt.

Im Rahmen der heutigen Preisverleihung der Schweizer Kunstpreise in den Bereichen Kunst, Architektur sowie Kritik, Edition, Ausstellung, werden auch die bereits verkündeten Preisträgerinnen und Preisträger des Schweizer Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim 2022 geehrt: die Künstlerinnen Caroline Bachmann und Klodin Erb sowie die Bauingenieure Jürg Conzett und Gianfranco Bronzini.

Die Preisverleihung der Schweizer Designpreise aus den Bereichen Produktdesign, Mode- und Textildesign, Grafikdesign, Fotografie, Vermittlung und Szenografie, Media und Interaction Design sowie Designforschung am 14. Juni findet gemeinsam mit der Auszeichnung der Gewinnerinnen und des Gewinners des Schweizer Grand Prix Design 2022 statt. Dies sind: Susanne Bartsch, Modeikone und Event Producerin, Verena Huber, Innenarchitektin und Beat Streuli, Künstler und Fotograf.

Die Arbeiten der in der zweiten Runde der Kunst- und Designwettbewerbe auserkorenen Finalistinnen und Finalisten sind in den parallel zur Art Basel sowie Liste Art Fair Basel und Design Miami stattfindenden Ausstellungen SWISS ART AWARDS und SWISS DESIGN AWARDS zu sehen. Die Besucherinnen und Besucher können in das Schaffen der Preisträgerinnen und Preisträger des Schweizer Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim eintauchen. Wir stellen sie während der Ausstellungswoche in filmischen Portraits vor und lancieren die gleichnamige Publikation mit exklusiven Gesprächen. Die drei Schweizer Grands Prix Design werden auf einer Ausstellungsfläche mit eigens für die Ausstellung und von den Preisträgerinnen und dem Preisträger selbst konzipierten Wänden präsentiert.

11 Schweizer Kunstpreise gehen in diesem Jahr an:  

Architektur

grillovasiu: Romina Grillo, Liviu Vasiu (*1984 in Como, IT, *1982 in Targu Mures, RO, leben und arbeiten in Zürich) 

Kunst

Sofía Durrieu (*1980 in Buenos Aires, AR, arbeitet in Basel und in Buenos Aires)

Gritli Faulhaber (*1990 in Freiburg im Breisgau, DE, lebt und arbeitet in Zürich)

Sandra Knecht (*1968 in Bern, lebt und arbeitet in Buus)

Laure Marville (*1990 in Lausanne, lebt und arbeitet in Genf und Lausanne)

Ceylan Öztrük (*1984 in Ankara, TR, lebt und arbeitet in Zürich)

Marta Riniker-Radich (*1982 in Bern, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main, DE)

Mia Sanchez (*1988 in Sevilla, ES, lebt und arbeitet in Basel)

Nicolás Sarmiento (*1986 in Necochea, AR, lebt und arbeitet in Basel)

Jiajia Zhang (*1981 in Hefei, CN, lebt und arbeitet in Zürich)


Kritik, Edition, Ausstellung

Wages For Wages Against (gegründet 2017 in Genf)
 

17 Schweizer Designpreise gehen in diesem Jahr an:

Mode- und Textildesign 

DANZ: Mara Danz (*1993 in Glarus, lebt und arbeitet in Glarus)

PROTOTYPES: Laura Beham, Callum Pidgeon (*1992 in Bad Nauheim, DE, *1995 in Northampton, UK, leben und arbeiten in Zürich)

Grafikdesign 

Hammer: David Schatz, Sereina Rothenberger (*1980 in Bayreuth, DE, *1981 in Zürich, leben und arbeiten in Zürich)

Adeline Mollard (*1982 in Freiburg, lebt und arbeitet in Zürich)

Offshore: Isabel Seiffert (*1986 in Magdeburg, DE, lebt und arbeitet in Zürich)

Vermittlung und Szenografie

Futuress: Nina Paim, Maya Ober (*1986 in Nova Friburgo, BR, *1983 in Warschau, PL, leben und arbeiten in Basel)

Old Masters: Jérôme Stünzi, Sarah André, Marius Schaffter (*1981 in Le Locle, *1984 in Morges, *1980 in La Grande Béroche, leben und arbeiten in Biel/Bienne)

Fotografie

Jeremy Ayer (*1986 in Freiburg, lebt und arbeitet in Zürich)

Anne Morgenstern (*1976 in Leipzig, DE, lebt und arbeitet in Zürich)

Jenny Rova (*1972 in Uppsala, SE, lebt und arbeitet in Zürich)

Produktdesign

Maxwell Ashford (*1995 in Ipswich, UK, lebt und arbeitet in Lausanne)

Studio Sebastian Marbacher (*1986 in Luzern, lebt und arbeitet in Zürich)

Silvio Rebholz (*1993 in Balingen, DE, lebt und arbeitet in Lausanne)

Ursula Vogel (*1985 in Wolhusen, lebt und arbeitet in Zürich)

Media & Interaction Design 

Urs Hofer (*1976 in Hochdorf, lebt und arbeitet in Zürich)

Linn Spitz (*1997 in St. Gallen, lebt und arbeitet in Zürich)

Designforschung

Claudia Colombo (*1991 in Ferrara, IT, lebt und arbeitet in Basel)

Die Preise sind mit je 25 000 Franken dotiert.

Schweizer Kunst- und Designpreise

Seit 1899 unterstützt der Bund Schweizer Künstlerinnen und Künstler sowie Architektinnen und Architekten. Die Swiss Art Awards sind somit einer der ältesten Kunstwettbewerbe der Welt. Sie gilt als Referenz für professionelle Kulturschaffende und bietet den Künstlerinnen und Künstlern eine wichtige Austausch- und Netzwerkplattform. Die Inhalte der Swiss Art Awards werden inklusiv und nachhaltig gedacht und geben allen Kunstinteressierten einen Überblick über das aktuellste Kunstschaffen in der Schweiz. Der Schweizer Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim wird seit 2001 verliehen. Er zeichnet Persönlichkeiten aus den Bereichen Kunst, Architektur und Kritik, Edition, Ausstellung aus, deren Arbeit von besonderer Aktualität und Relevanz für die zeitgenössische Kunst und Architektur innerhalb und ausserhalb der Schweiz ist.

Im Jahr 1917 beauftragte das Parlament den Bund, die angewandten Künste (heute: Design) zu fördern. Zur Entdeckung und Förderung junger Talente führt das Bundesamt für Kultur jährlich den Schweizer Designwettbewerb durch. Die dazugehörige Ausstellung ist der wichtigste Treffpunkt der Schweizer Designszene und eines interessierten Publikums. In einem internationalen Kontext zeigt das Bundesamt für Kultur das aktuelle und sehr heterogene Schweizer Designschaffen in all seinen Facetten. Seit 2007 wird zudem jährlich der Schweizer Grand Prix Design vergeben, der die herausragenden Verdienste von Persönlichkeiten oder Unternehmen im Schweizer Design ehrt.

Weitere Informationen

Preisverleihung Schweizer Kunstpreise
13. Juni 2022, 20 Uhr, Halle 1.1, Messe Basel in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset.  


Preisverleihung Schweizer Designpreise
14. Juni 2022, 20 Uhr, Halle 1.1, Messe Basel.

Ausstellungen Swiss Art Awards & Swiss Design Awards 2022
Halle 1.1, Messe Basel. Eintritt frei.

Vernissage
13. Juni 2022, 10 – 19 Uhr, Apéritif 17 – 19 Uhr
Eingang via Isteinerstrasse, Tor 107 


Mit Performance-Programm:

Write Once Read Many

Sophie Germanier

Audio-Walk und unangekündigte wiederkehrende Performance-Sequenzen

Reflex Arc (Acupuncture / New Altars)

Sofía Durrieu

Partizipative Performance

Ganztägig

Klavierstück für Zwei

Performance von R. Sebastian Schachinger mit Laura Chihaia

15 – 15.20 Uhr

t ache me d own

Sophie Jung

Skulpturale Installation und sporadische Dauerperformance mit Peter Burleigh

16 Uhr

Home is a Foreign Place

Performance von Sandra Knecht

17– 18 Uhr

Face-o-mat Sai Bot von Tobias Gutmann

17 – 19 Uhr   

Öffnungszeiten + Laufzeit:
13. - 19. Juni 2022
Mo, 10 – 19 Uhr

Di. - Sa., 10 -20 Uhr
Do.10 - 22 Uhr
So. 10 - 16 Uhr


Adresse für Rückfragen

Vermittlung von Interviews mit den Preisträgerinnen und Preisträgern:
Kunst: Alexandra Schwab, Tel. +41 58 460 53 38, media-kunst@schweizerkulturpreise.ch
Design: Marie-France Lombardo, Tel. +41 79 832 42 71, design@schweizerkulturpreise.ch

Zu den Schweizer Kunstpreisen:
Léa Fluck, Bundesamt für Kultur. Tel. +41 78 616 22 67, lea.fluck@bak.admin.ch

Zu den Schweizer Designpreisen:
Anna Niederhäuser, Bundesamt für Kultur, Tel: +41 79 476 64 74, anna.niederhaeuser@bak.admin.ch



Herausgeber

Bundesamt für Kultur
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Letzte Änderung 25.03.2019

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