Newsletter Januar 2019

Der Schweizer Grand Prix Literatur 2019 geht an Zsuzsanna Gahse

Zsuzsanna Gahse
Zsuzsanna Gahse
© Maurice Haas

Zsuzsanna Gahse wird 1946 in Budapest geboren. 1956 flüchtet sie mit ihrer Familie aus Ungarn und lässt sich zuerst in Wien und später in Kassel in Deutschland nieder. 1983 erscheint ihr erster Roman Zero, den sie auf Deutsch verfasst. Zsuzsanna Gahse lebt lange in Stuttgart, danach in Luzern und seit 1998 in Müllheim TG. Das Werk von Zsuzsanna Gahse, das über vierzig Bücher und unzählige Veröffentlichungen umfasst, befindet sich laut Eidgenössischer Jury für Literatur «im Zwischenraum zwischen Prosa und Poesie». Überzeugt haben die Jury das Interesse der Autorin für Sprache und Wörter und die Beobachtung gesellschaftlicher Phänomene, aber auch der Sprachklang und die Tempowechsel sowie der nicht nur spielerische Witz und die Ironie. 

Den Spezialpreis für Vermittlung erhält das Centre de traduction littéraire gemeinsam mit dem Übersetzerhaus Looren - Engagiert für die Kunst des literarischen Übersetzens

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Gabriela Stöckli, Irene Weber Henking
© Maurice Haas

Die literarische Übersetzung war lange Zeit quasi unsichtbar und gilt heute als kreatives Metier. Das Centre de traduction littéraire de Lausanne und das Übersetzerhauses Looren haben mit ihrem Engagement zu dieser Anerkennung beigetragen.

 

Interviews mit Zsuzsanna Gahse und den Direktorinnen des Centre de traduction littéraire und des Übersetzerhaus Looren

Photo Interview
Photo Interview
© Maurice Haas

In einem Interview auf Deutsch spricht Zsuzsanna Gahse über ihr Erlernen der deutschen Sprache und ihre Auffassung von Literatur.
In einem Interview auf Französisch erzählen Irene Weber Henking und Gabriela Stöckli über die Rolle ihrer Institutionen bei der Anerkennung der literarischen Übersetzung.

 
 

Schweizer Literaturpreise 2019

Photos livres primés 2019
Photos livres primés 2019
© Maurice Haas

Alexandre Hmine, Julia von Lucadou, Anna Ruchat, Patrick Savolainen, Elisa Shua Dusapin, José-Flore Tappy und Christina Viragh erhalten einen Schweizer Literaturpreis 2019. Ihre kühnen und meisterhaften, entschlossen zeitgenössischen Werke prägten das Literaturjahr 2018 und überzeugten die Eidgenössische Jury für Literatur.
Unter den am Wettbewerb teilnehmenden Büchern hat die Eidgenössische Jury für Literatur folgende Preisträgerinnen und Preisträger für ihre 2018 erschienenen Werke ausgezeichnet:
    • Elisa Shua Dusapin, Les Billes du Pachinko, Zoé
    • Alexandre Hmine, La chiave nel latte, gabriele capelli editore
    • Julia von Lucadou, Die Hochhausspringerin, Hanser
    • Anna Ruchat, Gli anni di Nettuno sulla terra, Ibis
    • Patrick Savolainen, Farantheiner, Verlag die brotsuppe
    • José-Flore Tappy, Trás-os-Montes, La Dogana
    • Christina Viragh, Eine dieser Nächte, Dörlemann
Fotos der Gewinner, Biografien und Jurytexte zu den Gewinnerarbeiten finden Sie unter:

 

Preisverleihung - Verleihung der Schweizer Literaturpreise 2019

Preisverleihung 2019
Preisverleihung 2019
© Maurice Haas

Die Verleihung der Schweizer Literaturpreise 2019 findet am 14. Februar 2019 im Lesesaal der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern statt.
Anmeldung: Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis zum 12. Februar 2019 unter: 

 

Programm Lesereise

Preisverleihung 2019
Preisverleihung 2019
© Maurice Haas

Zwischen März und Mai 2019 treffen die Preisträgerinnen und Preisträger anlässlich der Lesereise auf ein breites Publikum in allen Regionen der Schweiz.

 

Fachkontakt
Letzte Änderung 23.01.2018

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