Newsletter Mai 2020

Podcasts für den Sommer mit den Preisträgerinnen und Preisträgern der Schweizer Literaturpreise 2020

Aufgrund der Situation im Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronavirus wurde die vom BAK initiierte Lesereise, die es dem Publikum ermöglicht hätte, die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger der Schweizer Literaturpreise in den Monaten nach der Preisverleihung zu treffen, abgesagt. Als Alternative zu diesen abgesagten physischen Begegnungen bietet das BAK ab August eine Reihe von Podcasts an, in denen alle im Februar prämierten Gewinnerinnen und Gewinner anhand von Interviews und Lesungen ausgewählter Passagen aus ihren preisgekrönten Arbeiten vorgestellt werden.
Sie können ihnen auch auf den sozialen Medien folgen, wo sie unveröffentlichte Texte vorstellen werden.

Schweizer Literaturwettbewerb

Der Literaturwettbewerb findet vom 28. Mai bis 25. Juni 2020 (Mitternacht) statt.

Teilnahmeberechtigt sind Schweizerinnen und Schweizer oder in der Schweiz wohnhafte Autorinnen und Autoren eines literarischen Werks, das zwischen dem 1. Oktober 2019 und dem 30. September 2020 erstmals erschienen ist sowie in einer der Landessprachen oder in einem der Schweizer Dialekte verfasst wurde.

Prämierte und vor Kurzem übersetzte Bücher

Gli anni di Nettuno sulla terra, das 2019 prämierte Werk von Anna Ruchat erschien auf Deutsch im Limmatverlag. Barbara Sauser hat es unter dem Titel Neptunjahre übersetzt.

Das Buch setzt sich aus Kurzgeschichten zusammen, die zu den besten Beispielen der Micro- oder Biofiction in der aktuellen europäischen Literatur gehören. Die Autorin verfügt über die seltene Fähigkeit, in wenigen Seiten ganze Lebensschicksale einzufangen, die versteckte oder offenkundige Zusammenhänge mit historischen und globalen Ereignissen erkennen lassen. Ausgeglichenheit der Struktur trifft auf Reife des Stils: Die raffinierte Genauigkeit ist eine grosse Gabe des Schreibens von Ruchat, die auch in Lyrik und Übersetzung gewandt ist.

Ustrinkata, das 2012 prämierte Werk von Arno Camenisch erschien im Verlag Quidam. Es wurde von Camille Luscher übersetzt.

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Letzte Änderung 29.05.2020

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