Musikschulen

Neben den Laienmusikverbänden sind die staatlich geförderten Musikschulen mit ihrer Präsenz in allen Landesteilen wichtige Akteure der musikalischen Bildung in der Schweiz.

Alle Kinder und Jugendliche sollen in Bezug auf die musikalische Bildung ähnliche Chancen haben. Der neue Art. 12a des Kulturförderungsgesetzes (KFG) sieht vor, dass staatlich unterstützte Musikschulen allen Schülerinnen und Schülern sowie allen Berufsfachschülerinnen und -schülern bis zum Abschluss der Sekundarstufe II Tarife anbieten, die unter den Erwachsenentarifen liegen. Im Weiteren müssen die Musikschulen bei der Tarifgestaltung von Kindern und Jugendlichen die wirtschaftliche Situation der Eltern oder anderer Unterhaltspflichtiger sowie den erhöhten Ausbildungsbedarf musikalisch Begabter berücksichtigen. Die Musikschulen müssen somit Sozialtarife sowie Spezialtarife für erweiterte Unterrichtsangebote für begabte Schülerinnen und Schüler  anbieten, die tiefer sind als die normalen Tarife für Kinder und Jugendliche. Die Musikschulen definieren dabei selbstständig und ohne Vorgaben des Bundes, in welchen Fällen Sozial- und Spezialtarife zum Tragen kommen und wie hoch die entsprechenden Rabatte ausfallen.

Bericht zur Umsetzung des Artikels 12a KFG

Der ergänzte Artikel 12a KFG zielt auf die Sicherstellung eines chancengerechten Zugangs der Jugend zum Musizieren (Art 67a, Abs. 1 und 3 BV). Drei Jahre nach Inkrafttreten der Bestimmung wurde nun ihre Wirkung durch das Bundesamt für Kultur (BAK) mittels einer Umfrage bei Musikschulen in der ganzen Schweiz überprüft. Die Ergebnisse aus der Evaluation liegen in deutscher Sprache vor. Die Zusammenfassung des umfassenden Berichts wurde auf Französisch und Italienisch übersetzt.

Letzte Änderung 08.07.2019

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