Die «Schönsten Schweizer Bücher 2021» sind bekannt

Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat auf Empfehlung der international zusammengesetzten Jury die Werke ausgewählt, die im Rahmen des Wettbewerbs «Die schönsten Schweizer Bücher» ausgezeichnet werden. Die 23 Bücher werden auf der Website der Schweizer Kulturpreise vorgestellt und stehen für ein innovatives, dynamisches Schweizer Grafikschaffen. Der Jan-Tschichold-Preis, der hervorragende Leistungen im Bereich der Buchgestaltung würdigt, geht in diesem Jahr an die unabhängige Kunstbuchmesse «Volumes».  

© Clément Lambelet

Das BAK führt jedes Jahr den Wettbewerb «Die schönsten Schweizer Bücher» durch. Es zeichnet damit hervorragende Leistungen im Bereich der Buchgestaltung und -produktion aus und richtet die Aufmerksamkeit insbesondere auf Werke, die zeitgenössische Tendenzen zum Ausdruck bringen. Die 23 schönsten Schweizer Bücher des Jahrgangs 2021 zeugen von einer reichhaltigen und vielfältigen Produktion, die von der Covid-Pandemie kaum beeinträchtigt war. Ausgewählt wurden sie durch das BAK auf Empfehlung der Jury-Expertinnen und -Experten Vela Arbutina (Grafikdesignerin), Gina Bucher (Kunsthistorikerin, Autorin, Herausgeberin, Journalistin), Joost Grootens (Grafikdesigner, Architekt), Gregor Huber (Grafikdesigner, Herausgeber) und Sereina Rothenberger (Grafikdesignerin), die neu als Jurypräsidentin wirkt.

Die 420 Bücher des Wettbewerbs werden vom 23. bis 26. Juni 2022 in einer Szenografie von Damian Fopp im Helmhaus ausgestellt. Die Ausstellung reist anschliessend durch die Schweiz und ins Ausland. Der Katalog «Die schönsten Schweizer Bücher 2021» wird vom Designbüro von Samuel Bänziger, Rosario Florio und Larissa Kasper in St. Gallen gestaltet und im Anschluss an die Vernissage vorgestellt. Anhand der 23 ausgezeichneten Bücher erforscht der Katalog mit verschiedenen Interviews die Rolle der Herausgeberinnen und Herausgeber.

Jan-Tschichold-Preis an «Volumes»

Mit dem Jan-Tschichold-Preis zeichnet das BAK seit 1997 eine Persönlichkeit, eine Gruppe oder eine Institution für hervorragende Leistungen in der Buchgestaltung aus. In diesem Jahr geht der mit 25 000 Franken dotierte Jan-Tschichold-Preis an die unabhängige Kunstbuchmesse «Volumes».

Das Kollektiv «Volumes» wurde 2013 auf Initiative des Frauentrios Gloria Wismer (*1984), Anne-Laure Franchette (*1979) und Patrizia Mazzei (*1979) gegründet und fördert die Do-it-yourself-Kunstedition (DIY). Es bietet der Szene eine anregende, unabhängige Alternative, die von jungen Kunstschaffenden, Herausgeberinnen und Herausgebern sowie Grafikdesignerinnen und -designern genutzt wird. Die gleichnamige Kunstbuchmesse findet jedes Jahr im November in Zürich statt. Mit ihrem vielfältigen Programm mit Vorträgen, Performances und Workshops ist sie zu einem wichtigen Treffpunkt für Expertinnen und Experten und ein breiteres Publikum geworden und trägt zu einem kritischen Diskurs über die Verlagswelt bei.

Die Verleihung des Jan-Tschichold-Preises findet am 23. Juni 2021 im Rahmen der Vernissage der Ausstellung «Die schönsten Schweizer Bücher 2021» im Helmhaus in Zürich statt.

Weitere Informationen:

Nicole Udry, Schönste Schweizer Bücher, Sektion Kulturschaffen, Bundesamt für Kultur
Tel.: +41 58 462 92 65, nicole.udry@bak.admin.ch
 

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Last modification 16.05.2022

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