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Baukultur

Zentralplatz in Biel: Im Hintergrund fassen Gebäudefassaden den Platz ein und es gibt ein Restaurant mit Aussenbestuhlung. Im Vordergrund sitzen eine Frau und zwei Kinder in einer Tramhaltestelle mit Bank, roten Stützen und weitläufiger Überdachung. Sie füttern Tauben.

4. Juni 2026

Konzept Baukultur

Sei es als Bewohner oder als Architektin – alle Menschen prägen ihren Lebensraum. Dieser formt gleichzeitig das Zusammenleben jedes und jeder Einzelnen. Eine hohe Baukultur führt zu lebens- und liebenswerten Städten und Dörfern, die sich mit den gesellschaftlichen Anforderungen wandeln und gleichzeitig ihre historischen Eigenarten bewahren. Sie stellt soziale Bedürfnisse und ressourcenschonendes Handeln in den Mittelpunkt und schafft einen wirtschaftlichen Mehrwert.

Vier Frauen sitzen an einem Tisch im Restaurant Hirschen in Oberstammheim und jassen.

4. Juni 2026

Dialog

Baukultur geht alle an. Ob direkt oder indirekt: Wir alle gestalten die Orte, in denen wir wohnen, leben und arbeiten. Wie wir bauen und wie wir mit dem Gebauten umgehen, zeigt, was uns wichtig ist. Das Bundesamt für Kultur (BAK) arbeitet mit Partnern aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen und fördert die Vernetzung aller Beteiligten.

Ein Mann und eine Frau stehen in Wanderkleidung auf der Zugangsplattform der Bergstation des Hammestschwandlifts, in luftiger Höhe, und geniessen in Sicherheit die Aussicht auf den Vierwaldstättersee.

4. Juni 2026

Qualität

An Qualität orientiertes Erhalten, Planen und Bauen bedeutet, sparsam mit Landflächen umzugehen und sie sorgfältig zu entwickeln, die Identität von Orts- und Stadtkernen zu stärken, dabei historische Bauten zu pflegen und durch attraktive zeitgenössische Anlagen zu ergänzen. Auch Infrastrukturbauten wie Strassen oder Gewerbezonen verdienen gestalterische Qualität.

Neubauten in Funderwartungsgebieten ziehen archäologische Untersuchungen nach sich. Im Bild die Grossbaustelle bei der Erweiterung des Kunsthauses in Zürich.

4. Juni 2026

Archäologie und Denkmalpflege

Archäologische Stätten und Baudenkmäler sind ein zentraler Bestandteil der Baukultur. Sie zeigen, wie Menschen in der Vergangenheit ihren Lebensraum gestaltet und mit ihrer Umwelt interagiert haben. Sie sind aber auch Bestandteil des heutigen Lebens. Sie verbinden uns mit unserem Lebensraum, unserer Geschichte und unseren Mitmenschen.

Auf einem Felsvorsprung über dem Städtchen thront das Schloss Valangin.

3. Juni 2026

ISOS und Ortsbildschutz

Ortsbilder sind nicht nur ein Spiegel unserer Geschichte, sondern auch unser heutiger Lebensraum. In der Schweiz sind hauptsächlich die Kantone und Gemeinden für ihren Schutz zuständig. Auf nationaler Ebene erarbeitet das Bundesamt für Kultur (BAK) das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS). Es ist eine wichtige Planungsgrundlage für die drei Staatsebenen und sichert eine nachhaltige Siedlungsentwicklung für die Schweiz.

Das Bild zeigt ein Tunnelportal auf einem Streckenabschnitt der A16 Transjurane.

4. Juni 2026

Bauen, Planen, Entwickeln

Das Bundesamt für Kultur (BAK) koordiniert die Förderung einer hohen Baukultur durch den Bund. Es steht den Kantonen beratend zur Verfügung und baut Weiterbildungsangebote aus. Als Fachstelle des Bundes prüft es die Auswirkungen von Projekten des Bundes und seiner Anstalten auf das baukulturelle Erbe und erarbeitet die Grundlagen für Eingriffe in den Bestand.

Ein grosses, rechteckiges Freibad mit klarem Wasser, umgeben von langen Reihen gelb-orangefarbiger Umkleidekabinen und einem zentralen, mintgrünen Gebäude; im Hintergrund Bäume, Hügel und einige Stadtgebäude unter leicht bewölktem Himmel.

4. Juni 2026

Finanzhilfen

Das Bundesamt für Kultur (BAK) fördert eine hohe Baukultur mittels Finanzhilfen in den drei Kategorien Objekte, Projekte und Organisationen. Beiträge an Objekte gewährt das BAK im Verbund mit den Kantonen. Gemeinsam unterstützen Bund und Kanton archäologische Massnahmen sowie die Erhaltung und Pflege von Denkmälern und Ortsbildern.

4. Juni 2026

Service

Das Bild zeigt spielende Kinder in der Schulanlage Alpnach im Kanton Obwalden.

4. Juni 2026

Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege EKD

Denkmäler sind Zeugnisse vergangener Lebenswelten. Sie prägen unsere Umwelt und ermöglichen einen Zugang zur gebauten Geschichte. Seit über 100 Jahren engagiert sich die Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege (EKD) für den Erhalt des baukulturellen Erbes in der Schweiz.