Eine neue Schweizerschule in Peking

Bern, 08.12.2017 - Der Bundesrat anerkennt die Swiss School Beijing provisorisch als 18. Schweizerschule im Ausland. Dies hat er an seiner Sitzung vom 8. Dezember 2017 entschieden. Die Schule versteht sich als Begegnungsort der schweizerischen und der chinesischen Kultur.

Die Anerkennung des Bundesrats ist vorerst befristet und gilt für die Aufbauphase bis Ende 2020. Der Unterrichtsbetrieb wurde im August 2017 mit zunächst zwei Klassen aufgenommen. Die offizielle Eröffnungsfeier fand im Oktober 2017 in Anwesenheit von zahlreichen Gästen aus der Schweiz und aus China statt.

Die Schule wird vom Verein «Schweizerschule Beijing» geführt. Der Trägerverein ist eine Partnerschaft mit der Western Academy of Beijing (WAB) eingegangen, auf deren Campus die Schweizerschule untergebracht ist. Der Kanton Zürich hat das Patronat für die Schule übernommen und verantwortet die pädagogische Begleitung des Unterrichts.

Die Schule in der chinesischen Hauptstadt reiht sich ins Netzwerk der mittlerweile 18 Schweizerschulen im Ausland ein. Diese sind Vermittler schweizerischer Bildung und Kultur im Ausland. Es sind konfessionell neutrale und gemeinnützige Privatschulen, die von Schweizer Kindern, von Kindern des Gastlandes und von Kindern von Drittstaaten besucht werden. Ihr Unterricht ist bikulturell und mindestens zweisprachig; er erlaubt den Anschluss an das Bildungswesen der Schweiz und des Gastlandes. Jede Schweizerschule hat einen Patronatskanton, der die Schule in pädagogischer Hinsicht berät und beaufsichtigt.


Adresse für Rückfragen

Fiona Wigger, Bundesamt für Kultur, Tel. 058 462 92 98, fiona.wigger@bak.admin.ch


Herausgeber

Der Bundesrat
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Letzte Änderung 15.12.2023

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