Resultate Provenienzforschung der Institutionen des Bundes

Im Vorfeld der Washingtoner Konferenz untersuchten die Institutionen des Bundes im Auftrag des Bundesamtes für Kultur von Ende 1996 bis im Frühjahr 1998 die Provenienzen der Kulturgüter im Eigentum der Eidgenossenschaft im Hinblick auf die Raubkunstproblematik und publizierten 1998 einen ersten Bericht.

Der Bund aktualisiert derzeit bei den Museen und Sammlungen, für die er die Verantwortung trägt, die Ergebnisse der 1998 durchgeführten Provenienzforschung. Die Aktualisierung erfolgt in zwei Etappen: Die erste bereits abgeschlossene Etappe umfasst die Resultate der Museen und Sammlungen, bei denen weniger als 100 Werke geprüft werden mussten. Die Arbeiten betreffen die Sammlung Oskar Reinhart «am Römerholz», das Museo Vincenzo Vela und das Museum Kloster St. Georgen. Die Resultate sind mit dem Bericht vom November 2018 publiziert.

Die zweite Etappe wird die Resultate der Museen und Sammlungen umfassen, bei denen mehr als 100 Werke geprüft werden müssen. Dies betrifft die Bestände der Kunstsammlungen des Bundes, des Museums für Musikautomaten, der Schweizerischen Nationalbibliothek, des Schweizerischen Nationalmuseums und der ETH. Die Untersuchungen sind im Gange und der entsprechende Bericht wird Ende 2020 publiziert.

Letzte Änderung 17.04.2019

Zum Seitenanfang

Kontakt

Bundesamt für Kultur
Anlaufstelle Raubkunst
Hallwylstrasse 15
3003 Bern
Telefon +41 58 464 72 28
E-Mail

Kontaktinformationen drucken

https://www.bak.admin.ch/content/bak/de/home/kulturerbe/raubkunst/provenienzforschung-in-der-schweiz/resultate-provenienzforschung-der-institutionen-des-bundes.html