Denkmalstatistik zum baukulturellen Erbe

Grafik mit Icons der Finanzhilfen in Schweizer Franken des Bundesamts für Kultur nach Kategorie und Anzahl Objekten: Sakralbauten weisen die höchsten Frankenbeträge und die grösste Zahl Objekte auf, Hotels, Restaurants und Gasthöfe am wenigsten
Restaurieren, konservieren, präsentieren: Finanzhilfen des BAK von 2012–2015 an das baukulturelle Erbe.
© BAK /emphase, Fabienne Kilchöhr

Das Bundesamt für Statistik führt in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Kultur (BAK) seit 2018 eine Denkmalstatistik. Diese wird alle fünf Jahre erneuert. Die aktuelle Ausgabe zeigt unter anderem folgende Resultate (Grundlage: Daten von 2016):

  • Anzahl Denkmäler, archäologische Stätten und Ortsbilder: Das baukulturelle Erbe der Schweiz umfasst rund 272 000 historische Bauten und Anlagen (rund 3.5% des Gesamtgebäudebestands, rund 75 000 sind geschützt), 39 000 archäologische Stätten und 4700 historische Ortsbilder von nationaler, regionaler und lokaler Bedeutung.
  • Sakralbauten: Rund 10 Prozent der geschützten historische Bauten und Anlagen sind Kirchen, Klöster, Kapellen, Moscheen, Synagogen, Tempel und Grabanlagen.

Daten werden auch zum Kulturverhalten erhoben:

  • Besuch von Denkmälern und Stätten: Nach dem Besuch von Museen und Ausstellungen sowie Konzerten und anderen Musikanlässen steht der Besuch von Denkmälern und Stätten an dritter Stelle der meistbesuchten Kulturinstitutionen, die von etwas über 70% der Bevölkerung mindestens ein Mal in den zwölf Monaten vor der Erhebung besucht wurden.

Kontakt

Bundesamt für Kultur
Sektion Baukultur
Hallwylstr. 15
3003 Bern
Telefon +41 58 462 86 25
E-Mail

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