Förderung des Immateriellen Kulturerbes

Förderung von Projekten zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes

Die Förderung von Vorhaben zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes hat zum Ziel, die Trägerschaften von lebendigen Traditionen in der Umsetzung von geeigneten Bewahrungsmassnahmen zu unterstützen. Es werden Vorhaben zur Sensibilisierung und Vernetzung, zum Wissensausbau und Kompetenzgewinn in Bezug auf das immaterielle Kulturerbe unterstützt.

Für die Jahre 2022 bis 2024 werden nur Vorhaben mit den folgenden Schwerpunkten gefördert:

-    Bewahrung

Die Bewahrung des immateriellen Kulturerbes spiegelt die Merkmale des Kulturerbes wider und kann nicht «festgeschrieben» werden, sondern muss sich ständig verändern und weiterentwickeln können. In diesem Sinne muss die Bewahrung die Weitergabe, Umwandlung und Anpassung des Elements ermöglichen, in Übereinstimmung mit und unter Beteiligung der Trägerschaften der Tradition.

-    Nachhaltigkeit

Lebendige Traditionen stehen in engem Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung. Immaterielles Kulturerbe hat eigene Dimensionen, die, gespiesen historisch und durch Erfahrung, nachhaltigkeitsorientierte Handlungs- und Lösungsansätze für das gegenwärtige und zukünftige Zusammenleben aufzeigen und verhandelbar machen. In diesem Sinne ist das immaterielle Kulturerbe ein wichtiger Beitrag zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen.

Bitte lesen Sie die Wegleitung sowie die Verordnung des EDI sorgfältig durch, bevor Sie ein Gesuch einreichen.

SR 442.128 - Verordnung des EDI vom 29. Oktober 2020 über das Förderungskonzept für die Unterstützung kultureller Anlässe und Projekte (admin.ch)

Wegleitung

Im Jahr 2022 ist die Eingabefrist der 1. Oktober 2022. Die Gesuche können ausschliesslich über die Förderplattform des BAK eingereicht werden: Förderplattform (FPF)

Nachhaltigkeitskompass

Nachhaltigkeitskompass

Der Nachhaltigkeitskompass veranschaulicht die Bezüge des immateriellen Kulturerbes zur nachhaltigen Entwicklung. Die Bereiche Interaktion, Chancengleichheit, Ökonomie, ökologische Aspekte, Natur, Weitergabe, Verantwortung & Engagement sowie Teilhabe werden darauf hervorgehoben.

Der Kompass eignet sich beispielsweise für die Moderation von Diskussionen oder Workshops.

Der Kompass unterstützt die Diskussion über die Bedeutung von lebendigen Traditionen für Trägerschaften und Gesellschaft.

Der Nachhaltigkeitskompass ist verfügbar in Deutsch, Französisch sowie Italienisch und wird in drei verschiedenen Formaten zur Verfügung gestellt:

  • als online Version
  • als Version zum Drucken und Zusammensetzen
  • als Druckversion (kann kostenlos über diese Emailadresse bestellt werden).

Kontakt

Bundesamt für Kultur
Sektion Kultur und Gesellschaft
Myriam Schleiss
Hallwylstrasse 15
3003 Bern
Telefon +41 58 469 15 17
E-Mail

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