Nationaler Kulturdialog

Nina Paim © Mie Brinkmann
Nina Paim © Mie Brinkmann

Globalisierung, Digitalisierung, demografischer Wandel, Individualisierung und Urbanisierung betreffen alle Staatsebenen gleichermassen und erfordern eine engere Zusammenarbeit im Sinne einer «Nationalen Kulturpolitik». «Nationale Kulturpolitik» bedeutet, dass Bund, Kantone, Städte und Gemeinden die Herausforderungen gemeinsam analysieren und - unter Wahrung der Kulturhoheit der Kantone - aufeinander abgestimmte Massnahmen als Antworten auf diese Herausforderungen entwickeln. Dazu wurde am 25. Oktober 2011 der «Nationale Kulturdialog» ins Leben gerufen. Der «Nationale Kulturdialog» stellt das geeignete Gefäss dar, um die Handlungsfelder und die inhaltlichen Stossrichtung einer nationalen Kulturpolitik weiter zu entwickeln.

Periode 2012-2015

In der Periode 2012-2015 wurden im Rahmen gemeinsam festgelegter Arbeitsprogramme bereits verschiedene Themen wie Kulturaussenpolitik und Tanz (2012-2013), Museums- und Denkmalpolitik und Kulturstatistik (2012-2015) sowie Literatur und kulturelle Teilhabe (2014-2015) bearbeitet. In Bezug auf die kulturelle Teilhabe konnte dabei beispielsweise eine Erhebung bereits bestehender Massnahmen durchgeführt und mögliche Ansätze einer gesamtschweizerisch koordinierten Förderung aufgezeigt werden. Im Bereich der Kulturstatistik wurde unter Einbindung des Bundesamts für Statistik erreicht, dass die periodisch erstellten Statistiken zur Kulturfinanzierung der öffentlichen Hand in Zukunft detaillierter und aussagekräftiger ausfallen werden.

Periode 2016-2020

Der Nationale Kulturdialog hat am 25. April 2016 sein Arbeitsprogramm verabschiedet. Dieses erstreckt sich über fünf Jahre, womit es sich der Periode der geltenden Kulturbotschaft anpasst. Mit ihrem gemeinsamen Programm verfolgen Kantone, Städte, Gemeinden und Bund ihr in der Kulturbotschaft 2016-2020 formuliertes Ziel der Stärkung der Zusammenarbeit im Sinne einer «Nationalen Kulturpolitik». Schwerpunkte dieses Programms sind die Förderung der Literatur, die kulturelle Teilhabe und die Museumspolitik. Auch das kulturelle Erbe und der Denkmalschutz sowie die Zusammenarbeit im Bereich der Bibliotheken sind Themen, mit denen sich die gemeinsamen Arbeitsgruppen auseinandersetzen werden. Weitere Bereiche von besonderer Bedeutung, wie die Kulturstatistik, werden ebenfalls aufmerksam verfolgt.

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