Kulturschaffende

Wenn Sie als Kulturschaffende(r) einen Erwerbsunterbruch erleiden, weil Ihre Engagements wegen der Massnahmen gegen das Coronavirus annulliert wurden oder weil Sie einen eigenen Anlass absagen müssen, stehen Ihnen verschiedene Instrumente zur Verfügung, um den wirtschaftlichen Schaden abzufedern.

Gesamtwirtschaftliche Massnahmen

Entschädigung bei Erwerbsausfällen für Selbständige

Unter gewissen Voraussetzungen können Sie für Ihre Erwerbsausfälle in Anlehnung an die Erwerbsersatzordnung (EO; Erwerbsersatz bei Dienstleistung oder Mutterschaft) weiterhin bei der AHV-Ausgleichskasse Ihres Kantons eine Entschädigung beantragen:

Ergänzende Massnahmen für den Kultursektor

Kulturschaffende, die ihren Wohnsitz in der Schweiz haben, können beim Verein Suissculture Sociale nicht rückzahlbare Geldleistungen zur Deckung der unmittelbaren Lebenshaltungskosten ab dem 21. September 2020 beantragen, sofern sie diese nicht selber bestreiten können.

Bitte beachten Sie dazu:

  • Als Kriterium für die Nothilfe gilt ein tatsächlicher Bedarf unter Berücksichtigung der Ausgaben sowie der Einkommens- und der Vermögensverhältnisse der oder des Kulturschaffenden.
  • Die Nothilfe beträgt höchstens 196 Franken pro Tag.
  • Gesuche können bis zum 30. November 2021 beim Verein Suisseculture Sociale eingereicht werden.

Informationen dazu finden Sie auf der Webseite von Suisseculture Sociale:

Weitere Informationen

Wenn Sie Fragen zu den Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus im Kultursektor haben, können Sie sie uns mit diesem Kontaktformular übermitteln.

Bitte beachten Sie:
Das Bundesamt für Kultur (BAK) beurteilt keine Einzelfälle und bearbeitet keine Gesuche um finanzielle Unterstützung in Zusammenhang mit COVID-19. Diese sind an die jeweiligen Anlaufstellen zu richten.

Letzte Änderung 16.10.2020

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